108
wesen war. Allein der Feind hatte cö verlassen und sich >in der vorhergehenden Nacht ebenfall« gegen Brienne zu-rückgezogen.
ES war I Uhr Mittags, als die Spitze des V. Armee-korps, zwei Eskadronen von Schwarzenb er g-llhlancnund das 3. Jäger-Bataillon aus dem Walde von Sou«laincö rechts vorwärts von Lachaife hervorbrachen und denFeind in einer vortheilhaften Stellung auf der Hochflächevon Morvilliers aufmarschirt fanden, von wo aus er dasVordringen der östcrreichisch-bairischcn Kolonne verhindernwollte. Der FML. Graf Anton Hardegg, welcher die Vor- jhnt deö V. Armeekorps befehligte, besann sich keinen Augen-blick ; er lieh die feindliche Batterie von 6 Geschützen, dieeben im Auffahren gegen da« Walddefilöe begriffen war,durch die erwähnten zwei Eskadronen S chwarz enberg-Uhlanen angreifen; welche selbe sammt der ganzen Be-spannung wegnahmen, ehe sie nur im Stande war, ganzabzuprotzen und einen Schusi zu thun. Es war dies einsehr,günstiger Anfang der bevorstehenden blutigen Arbeitdeö Tages, der dem G. d. K. Grafen Wrede die Formi-rung seines Armeekorps vorwärts des Waldes sehr er-leichterte.
Der Marschall Marmont, der vielleicht jetzt erst dasFehlerhafte seiner Aufstellung zu gewahre» schien, die vielzu ausgedehnt für die Anzahl seiner Truppen war, eiltesich mit seiner Haupttruppc bei Ehanmenil link« seitwärts