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don Morvilllers aufzustellen. Allein nur der einzigen Bri-gade Joubcrt gelang es noch, diesen Punkt zu erreichen;der Rest der Truppen, aufgehalten durch die Bodenlosigkeitdes Erdreichs, wurde durch den kraftvolle» Angriff derGruppen des General Grafen Anton Hardegg in dasDorf Morvilliers zurückgeworfen. Da der Feind auch hierkeine Aussicht hatte, sich halte» zu können, nachdem erschon einen Theil seiner Artillerie, wie wir sahen, auchschon viele Gefangene verloren hatte, verließ er das DorfMorvilliers und zog sich an dem Walde von Ajou gegenChaumenil.
Unterdessen hatte der G. d. K. Graf Wrede trotzdem feindlichen Gefchützfeuer nnd den wiederholten An«griffen der feindlichen Kavallerie, unter dem General Du«wcrc seine Angriffskolonne gebildet, und war gegen Chau-menil vorgerückt, um diesen Ort von zwei Seiten zu-gleich anzugreifen, indem sei» Fcldhcrrnblick ihm zeigte,daß dieses Dorf noch der einzige Auhaltüpunkt des imZentrum und auf dem linken Flügel der Frontstellungsich kaum noch behauptenden Feindes sey, und sobalddies Dorf genommen, sein Rückzug entschieden seynwürde.
Es war jetzt 4 Uhr Nachmittags vorüber und dasWetter unter heftigem Winde und Schneegestöber so un-freundlich, als cö nur immer seyn konnte, und dies wargerade der Augenblick, in welchem, wie wir wissen, der