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Der Uebergang über den Rhein der verbündeten Hauptarmee unter dem Oberbefehle des Feldmarschalls Fürsten Karl von Schwarzenberg am 21. December 1813, nebst einem Berichte über die Ereignisse bis zum 2. Februar 1814 in Frankreich : Ein Beitrag zur Geschichte des Befreiungs-Krieges der Jahre 1813 und 1814 / Von Maximilian Friedrich Thielen
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seiien Imperator, den vielleicht nur der Übermuth zu dieserSchlacht geführt hatte, geweckt durch den lang entbehrtenSiegesruf des vive Iempereur seiner Garde, den die ganzeArmee von ihr abnahm. Drciundsiebenzig Geschützegrößtcntheilö mit ihrer ganzen Bespannung und mehrerenhundert Pulverkarrcn waren die Trophäen der Alliirten andiesem Tage, und somit die Boranösagung des FM. FürstSchwarzenbcrg gegen den FM. Blücher am Tage vorder Schlacht glänzend erfüllt. Die Niederlage des Feindeswar der Art, daß der Kaiser Napoleon am Abende desSchlachttages um 8 Uhr auf das Schloß von Bricnne zu-rückgekehrt, in der größten Bcsorgniß war, die Alliirtenkonnten auch in der Nacht noch die errungenen Vortheileverfolgen, wo, bei der Unordnung, in welcher seine Trup-pen zurückgegangen waren, es um seine Armee wohl gänz-lich hätte geschehen sehn können.

Und diese Gedanken mögen es gewesen sehn, welchedie nächtlichen Versuche der Franzosen auf La Rothiörcund Dienvillc veranlaßten, um Zeit zu gewinnen, Ord-nung in die sich zurückziehenden Truppen zu bringen.

Aber wenn es auch der Wille der Alliirten gewesenwäre, ihren Sieg i» die Nacht hinein zu verfolgen, so wärees nicht möglich gewesen, denn die Truppen waren sowohldurch die Hitze des Gefechtes auf dem durchweichten Halb-gefrornen Boden, durch die abscheuliche Witterung, welchemit Regen und dichtem Schneegestöber den ganzen Tag