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über wechselte, eben so auch durch Hunger und Durst soerschöpft, die Pferde so abgemattet, das! an keine Verfol-gung des Feindes nächtlicher Weile zu denken gewesen seynwürde; die Truppen btvouakirten daher an ihren erober-ten Punkten, die Ereignisse des kommenden Tages er-wartend.
Der FM. Fürst Schwarzenberg hatte von denHöhen beiTrannes, von welchen man die ganze französischeAufstellung, so wie das Schlachtfeld in seiner ganzen Aus-dehnung übersehen konnte, mit seinen Blicken den Gangund den Wandel der Schlacht verfolgt. Erst nachdem auchdie Wegnahme von Dicnville entschieden war, verliest derFürst mit den beiden Monarchen die Anhöhe und kehrtein sein Hauptquartier nach Eolombe-lcö-dcux-egliseö zurück;nachdem er vorher dem FM. Blücher die Weisung ertheilthatte, am anderen Tage die Bvrrückung fortzusetzen, in-dem er nach dem anerkannten Charakter Napoleons schloß,dast er, wenn immer möglich, das Äußerste wagen würde,um der Sache eine andere Wendung zu geben. Doch »achden abgeschlagenen Versuchen auf La Rothiüre und Dien-ville setzte die Armee ihren Rückzug fort, und am Morgendes anderen Tages war das eigentliche Schlachtfeld vomFeinde geräumt, der nurBrienne-la-vicille, so wieBriennesamint dem Schlosse, um seinen Rückzug einigermaßen zudecken, besetzt hielt, sich mit dem größte» Theile seinerTruppen gegen Lesmont wandte, wogegen der Marschall