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Programm des Gymnasiums zu Dresden, womit zu dem Valedictions-Actus am 2. April ergebenst einladet / das Lehrer-Collegium
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Lausitzer Gebirgszüge schliesst es sich im 0 an das Riesengebirge an,während es am entgegengesetzten Ende strahlenartige Ausläufer nach demFichtelgebirge , dem Franken- und Saalwalde bis zum Thüringer Walde sendet.Die Breite lässt sich verschieden angeben; im weitesten Sinne hat man dasim N angrenzende Elbthal als die Sohle oder Grundfläche des Gebirges zubetrachten und letzteres steigt aus den Niederungen der Elb-, Mulden- und Pleisse-Gegenden von NW nach SO so unmerklich auf, dass sich beim allgemeinenUeberblick nur leicht eine Hügelwelle über die andere erhebt, wornach esmehr als eine sanft geneigte Berglehne, die nur spärlich von einzelnen, steileraufragenden Gipfeln unterbrochen wird, denn als ein eigentliches Massen-gebirge erscheint. Diese ganze Nordabdachung ist bis zum höchsten Randedes im SO plötzlich schroff abfallenden Walles 10 bis 12 Meilen breit.Indess lassen sich beim Aufsteigen deutlich einzelne Stufen als Vor- undMittelgebirge unterscheiden, zwischen welche muldenartige Vertiefungen mehroder weniger regelmässig eingelagert sind. Am auffallendsten werden dieniederen Gebirgsstufen von dem eigentlichen Hochgebirge durch das in derRichtung von Hainchen über Chemnitz nach Zwickau sich hinziehendeerz-gebirgische Bassin getrennt, dessen Bildung den frühesten geologischenEpochen angehört. Von hier aus haben wir nur eine durchschnittliche Breitevon 45 Meilen, und da bei unsern Untersuchungen dieser Theil des Erz-gebirges vorzugsweise in Frage kommt, so ist unsere zu betrachtendePflanzendecke über einen Flächenraum von etwa 100 Q Meilen ausgedehnt.

Der eigentliche Kamm des Gebirges sinkt nicht unter 2000' Meereshöhe;er kann im Mittel zu 2200' angenommen werden, einzelne Kuppen steigenUber 3000', der höchste Gipfel bis 3802' auf.

Das steile Südostgehänge auf böhmischer Seite gewährt durch die vielengleichlaufenden, kurzen, oft ziemlich tiefen Gebirgseinschnitte einen sehreigenthümlichen Anblick. Gegen 40 kleine Bäche und Flüsschen ergiessensich nach kurzem Laufe von steiler flöhe herab in die Eger und Biela;diese beiden Flüsse bilden das Längsthal, das sich zwischen dem Erzgebirge und dem böhmischen Mittelgebirge in ungleicher Breite hinzieht.

Zwischen dem Quadersandsteingebirge der sächsischen Schweiz und demGneissrücken des Erzgebirgs stellt der aus dem Elbthale. bei Tetschen 2223'aufsteigende hohe Schneeberg gleichsam das Verbindungsglied dar, denn inwenig veränderter Erhebung gelangen wir von ihm aus zur NollendorferHöhe (2043') über das Slreckenwalda - Geiersberger Plateau (2300'), nachdem Mückenthürmchen (2478'), über die Höhen von Zinnwald , Flöha ,Katharinenberg , Sebastiansberg , Kupferberg nach Gottesgabe , Deutschlands