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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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Gefai

I I. Erstes Gefecht bei Dego den 14. April.

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Argenteau war, wie wir erzählt haben, ain 12. April nachParetto zurückgegangen, nachdem er in Mioglia zwei Bataillone Trup

gelassen hatte, die wohl nur einige hundert Mann betragen Bonc

haben werden. In Paretto fand er schon den 12. Nachmittags Eins!

eine dringende Einladung des in Dego verwundet liegenden heftix

Generals Roccavino, diesem Posten zu Hülfe zu eilen, da er Gesch

stark bedroht sei. fassen

Argentean meldete dies nach Acqui, wo der General die v

Beaulieu bereits eingetroffen war, und stellte vor, daß er sich gleich

nicht im Stande sehe, mit den wenigen ermüdeten Trümmern, Erzäl

die er zurückgebracht, etwas Wesentliches für den Posten von man

Dego zu thun. Am 13. erhielt er aber von Beaulieu den drück

Befehl, alles Mögliche anzuwenden, um Dego noch einige Tage zum

zu halten und Acqui auf den dahin führenden Straßen zu zustek

decken. Zugleich benachrichtigte ihn Beaulieu, daß drei Ba-taillone auf Spigno zur Verstärkung vou Dego in Marsch visior

wären. stehe,

General Colli wurde durch Beaulieu aufgefordert, auf des er mgegen Dego vorgehenden Feindes linke Flanke zu wirken. und

Argenteau schickte hierauf in der Nacht vom 13. zum 14. Degoden Befehl an Wukassowitsch nach Sassello, mit fünf Bataillonendem Posten von Dego zu Hülfe zu marschiren und den Feind seines

in der Flanke anzugreifen. Die drei Bataillone, welche über Miog

Spigno heranrückten, kamen am 14. noch zu rechter Zeit, uman dem Gefechte Theil zu nehmen. öftre!

So waren die Verhältnisse des Postens von Dego am 14., fast <als Bonaparte sich selbst dahin wandte.

Er hatte nämlich Augereau gegen Provera stehen lassen. tailloNachdem der erstere am 14. Morgens noch einen Versuch Collis, sandtüber Cenfio dem eingeschlossenen Provera Hülfe zu leisten, ab-gewiesen hatte, mußte dieser sich aus Mangel an Lebensmittelnund Wasser kriegsgefangen ergeben. Hiermit war also dasGefecht von Millesimo beendigt, welches den Oestreichernwahrscheinlich 2—3000 Mann an Todten, Verwundeten und c