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Schaden zuzufügen. Wir können also in diesem Falle die Rich-tigkeit des Motivs unmöglich anerkennen.
Wenn also Bonaparte den östreichischen Feldherrn den 16.bei Acqui aufsuchte und seine zerstreuten Schaaren über den Potrieb, so war er während seiner Unternehmung gegen Colli vorjedem Anfall Beaulieus gesichert, und wenn Colli nicht eiligstzurückging, so bot sich eine Gelegenheit dar, ihn in eine schwereKatastrophe zu verwickeln.
Aber es ist nicht zu bezweifeln, daß dieser General aus-gewichen wäre, und darin liegt vielleicht gerade der Grund,warum der siegeS- und trophäendurstige Bonaparte sich beiZeiten gegen ihn wandte. Ueber Beaulieu konnte er keinegroßen Siege mehr erfechten, dieser mich wahrscheinlich hinterden Po zurück, aber wenn er sich von Dego auf frischer Thatgegen Colli wandte, ehe dieser die Unfälle Beaulieus in ihremganzen Umfange kennen gelernt hatte, so durfte er auf ähnlicheResultate zählen wie bei Montenotte, Dego u. s. w.
Wenn dieser Grund entschieden hat, so ist die Unterneh-mung nicht zu mißbilligen, dann lag in diesem früheren Um-drehen gegen Colli eine Steigerung des Erfolgs; eben darumaber kann es nicht als vorsichtiger, sondern nur als gewagtererscheinen; aber Wagen um eines größern Erfolgs willen istniemals als ein Fehler zu betrachten.
Selbst daß die Unternehmungen gegen Colli, wenn schonsie zum Waffenstillstand führten, doch an und für sich, also un-mittelbar keine solche Resultate gaben, wie Bonaparte sich ge-schmeichelt hatte, kann jenes Urtheil nicht ändern; die Taktikleistet nicht immer, was die Strategie erwarten darf.
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15. Gefecht bei Ceva am 19. April.
Es treten jetzt die Operationen gegen Colli ein, die Bona-parte mit den drei Divisionen Serrurier, Augereau und Massenaausführte, während La Harpe eine Beobachtungsstellung gegendie Oestreicher nahm.
Die sogenannte Schlacht von Mondovi, in welcher diehauptsächlichste Entscheidung enthalten ist, ist aber selbst nichts
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