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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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friede ihre Mißhandlungen kennen gelernt hatten, und es zog sichzwischen allem dem eine mächtige Partei durch, die dem Re-ichen Publikanismus der Franzosen zugethan war und daran Hoff-

n der nungen auf eine großartige Regeneration Italiens knüpfte,

irlich. Dieser Partei war der französische Feldherr ein Messias, und es

-k- ließ sich erwarten, daß seine Proklamationen einen großen Brand

in ganz Italien entzünden und die sämmtlichen Regierungen miteinem zertrümmernden Erdbeben bedrohen würden,gende Unter diesen Umständen wäre es freilich in Rücksicht auf

war, die allgemeinen Verhältnisse im höchsten Interesse der Oestreicher

ustig, gewesen, sich an dem obern Po oder der Sesia oder dem Ticino

oder halten und dadurch Untcritalien mittelbar decken zu können;

Parte allein dazu war offenbar das physische und moralische Macht-

?ann, Verhältniß zu ungünstig, und eben jene Stimmung der Völker

stark, wachte die Aufgabe noch schwieriger, weil die Plätze im Rücken,

urück- wie Mailand und andere, stärker besetzt bleiben mußten,ischen ^ Dagegen war, wenn die Oestreicher sich bis hinter denmgen Mincio oder die Etsch zurückzogen, Unteritalien den militärischen

'inige und politischen Operationen zwar preisgegeben, allein das augcn-

> Ba- blickliche Machtverhältniß stellte sich dadurch für die Oestreicher

3,000 viel besser: denn weil die sämmtlichen italiänischen Regierungen

jinzu- nichts für den Krieg thaten, mit Ausnahme der unbedeutenden

inden Unterstützung von 2000 Mann neapolitanischer Kavallerie, die

nicht bei der Armee Beaulieus war, so verlor die östreichische Streit-

kraft dadurch nicht wesentlich, und von der andern Seite wari der es vorauszusehen, daß die Franzosen dadurch anfangs eher ge-trau- schwächt, als verstärkt werden würden, weil sie zur Unterstützung

außer ihrer politischen und militärischen Operationen Truppen dahin

a die absenden mußten.

stand Betrachtet man alle diese Verhältnisse, so überzeugt man

oareu sich, daß es viel besser gewesen wäre. wenn das östreichische

mgen Gouvernement dem General Beaulieu empfohlen hätte, die Lom-

mten, bardei bis an den Mincio zu räumen und sich hinter demselben

einer aufzustellen. Daß sie verloren gehen würde, war nicht zu be-

le die zweifeln; und der tapferste Widerstand, welchen die östreichischen

in sie Waffen etwa in der Absicht geleistet hätten, dem Gegner das