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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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La Harpe folgt bis Codogno, d'Allemagne mit den Grena-dieren bis Pizzighettone, Bonaparte geht bis Piacenza zurück.

Liptays Korps löst sich nun fast auf. Drei Bataillone sind imGefecht so abgeschnitten worden, daß sie nach Lodi zurückgehenmüssen; drei Bataillone und fünf Schwadronen schickt er früherenBefehlen zufolge nach Casal-Maggiore, dem Uebergangspunkt derStraße von Mantua nach Parma über den Po, voraus; zweiBataillone und drei Schwadronen behält er bei Pizzighettone.

Beaulieu hatte an diesem Tage die Absicht, sich von Bel-giojoso noch ein paar Stunden weiter links nach Santa Christinazu schieben, um von dieser Centralstellung aus rechts Sebotten-dorff, links Liptay unterstützen zn können, er wollte erst nach demAbkochen aufbrechen. Im Laufe des Vormittags aber erhält erdie Nachricht von dem Gefecht am 7. und setzt sich nun mitneun Bataillonen und zwölf Schwadronen nach Ospedaletto inMarsch, welches etwa vier Meilen von Belgiojoso, aus der Straßenach Cremona und nur noch eine Meile von Casal Pusterlengo ist.Er brach also ungefähr zu derselben Zeit auf, wo der GeneralLiptay sechs Meilen von ihm angegriffen und in dem Gefechtüberwunden wurde, welches man als die eigentliche Entscheidungbetrachten konnte.

General Beaulieu hält es noch nicht für Zeit, die GeneraleSebottendorff und Colli an sich zu ziehen, sondern er scheintimmer noch zu fürchten, daß ein Theil der französischen Armeesich über den Ticino gegen Mailand wende, und hält sich inVereinigung mit Liptay, gegen 13—14,000 Mann, für starkgenug, das was bei Piacenza herübergekommen ist, wieder zu-rückzuwerfen.

Auf dem Marsche nach Ospedaletto vereinzelt Beaulieu seineKräfte noch folgendergestalt:

1 Bataillon schickt er nach Senne,

1 - - - - Somaglia,

2 - - - - Fombio,

2 - und 4 Schwadronen nach Codogno.

3 - und 8 Schwadronen bleiben ihm allein übrig

in Ospedaletto.