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Aber freilich mutz man sagen, datz unsere Kritik hier aufden Schultern Bonapartes steht. Die Rapidität des Verfolgens,welche wir hier fordern, haben wir nur durch ihn kennen gelernt,und sie war ihm in seinem ersten Feldzuge vielleicht selbst nochetwas Neues.
Angereau mußte seinen Weg über Pavia nehmen, wo ereine Besatzung von 300 Mann im Schlosse zurückließ. Am 14.vereinigte er sich mit Massen« zu Mailand, wo Bonaparte am15. seinen feierlichen Einzug hielt.
General Coüi hatte 1800 Mann in die Citadelle geworfen;Bonaparte trug dem General Despinois die Belagerung der-selben auf.
Während Bonaparte sich mit den wichtigsten Gegenständender Civil- und Militäradministration beschäftigte und einenTraktat mit dem Herzog von Modena abschloß, kantonirten dieTruppen im Mailändischen etwa acht Tage lang und genossendie erste Erholung, welche ihnen seit Eröffnung des Fcldzugeszu Theil wurde.
Den 23. Mai waren sie schon wieder an der Adda ver-sammelt, und den 24. traf Bonaparte eben selbst zu Lodi ein,als er die Nachricht von den im Mailändischen ausbrechendenUnruhen erhielt.
Die Räubereien, Mißhandlungen, Plünderungen und Grau-samkeiten, welche damals bei der französischen Armee ein-heimisch waren*), die gewaltigen Kontributionen und Liefe-
*) Der General d'Allemagne, zur Division La Harpe gehörig, welcher vorPizzighettone stand, schreibt unter dem 9. Mai an Bonaparte: — „ä'ai tait,66usral, äs vains sltorts )usqu'a es sour pour arrstsr Is pillaxe. l,e8 xarässgus )'ai stabiles us rswsäisut ä risu, is ässoräes sst il sou eomble."
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