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werden mußte, und dieser Punkt würde am zweckmäßigsten dervon Oliosi gewesen sein, wo Melas mit der Reserve stand. Wirwürden also die zur Vertheidigung des Mincio ergriffenen Maß-regeln zweckmäßig nennen, wenn
1. alle Vorposten vom rechten Ufer eingezogen wurden,
2. alle Brücken zerstört,
3. Peschiera mit einer Besatzung von ein paar tausend Mannversehen,
4. der Mincio mit einer Vorpostenlinie von ein paar tausendMann,
5). die Gegend von Goito mit 4—5000 Mann von der Be-satzung von Mantua besetzt,
0. und für das 10—12,000 Mann starke Hauptkorps dieStellung bei Oliosi gewählt wurde.
Wir werden nun sehen, welche ganz anderen MaßregelnBeaulieu nahm, was der Erfolg war, und was der Erfolg gewesensein würde, wenn die hier angegebenen gewählt worden wären.
Bonaparte war, wie wir erzählt haben, Ende Mai mit seinendrei Divisionen Massena, Augereau und Serrurier und mit derReserve unter Kilmaine über Brescia gegen den Mincio vor-gerückt. Den 29. Mai war Kilmaine zu Castiglione, Augereauzu Desenzano, Massena zu Montechiaro, Serrurier zu Monza.
Nachdem Bonaparte durch ein kleines Detachement nachSalo gedroht hatte, als würde er über Riva nach Tirol de-tachiren, um die östreichischen Kräfte dahin abzuziehen, was dochkeinen großen Erfolg hatte, setzten sich seine Truppen den 30. Mailim zwei Uhr Morgens gegen den Mincio in Marsch. Kilmaine,Serrurier und Massena auf Borghetto, Augereau gegen Mon-zambano und Peschiera. Die ersteren sollten den Ucbergangvon Borghetto erzwingen, und Augereau suchen weiter oberhalbhinüberzukommen, um den Rückzug nach Castelnuovo entwederwirklich abzuschneiden oder damit zu drohen.
Der östreichische Feldherr Beaulieu befand sich um dieseAeit in seinem Hauptquartier St. Giorgio gerade unwohl, undes scheint dabei ein großer Mangel an Einheit, ja eine Artvon Verwirrung in der östreichischen Armceführung geherrscht
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