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seinen Rückzug nach Castelnuovo angetreten, dem Grafen Hohen-zollern den Befehl sendend, ihm dahin zu folgen.
Liptay hatte schon am Morgen von Beaulieu den Befehlzum Rückzug erhalten und machte sich dazu fertig, als Nachmit-tags Augereau gegen ihn anrückte. General Liptay warf sich mitetwas Kavallerie auf die Spitze desselben, drückte diese zurück,brachte Augereau dadurch zum Stehen und gewann so die nöthigeZeit, um nach Castelnuovo abzuziehen, wo er mit Einbruch derNacht mit Graf Hohenzollern zugleich eintraf. Beide setzten nochin der Nacht ihren Rückzug fort, folgten dem General Melasund gingen bei Bufsolengo auf einer Schiffbrücke über die Etschnach Dolce.
Merkwürdig ist, daß bei dem Angriff auf Borghetto derGeneral Beaulieu in demselben St. Giorgio von den Franzosenfast gefangen wurde, wo einige Stunden später der französischeFeldherr, gleichfalls unwohl, in dieselbe Gefahr kam.
Bonaparte war mit der Division Serrurier seiner Avantgardeunter Kilmaine auf der Straße nach Castelnuovo gefolgt. Alser bemerkte, daß die Oestreicher nirgends mehr Stand hielten,kehrte er zur Division Massen« nach St. Giorgio bei Borghettozurück, um sich ein sehr heftiges Kopfweh durch ein Fußbad zuvertreiben.
Der östreichische linke Flügel unter Sebotteudorff und Kollihatte im ganzen Verlauf des Vormittags keine Benachrichtigungbekommen. Als Sebottendorff das Feuer bei Borghetto nach-lassen sah, ging er mit einer Schwadron Mittags zum Ne-cognosciren gegen St. Giorgio vor, wo er Bonaparte so über-raschte, daß die Wache nur eben Zeit hatte, den Thorweg zu-zumachen, und Bonaparte mit einem Stiefel und einem bloße»Fuß durch die Hinterthür zu entkommen').
Sebottendorff versammelte eiligst seine drei Bataillone undsieben Schwadronen und glaubte anfangs noch einen Versuchzum Angriff auf Valeggio machen zu müssen, in der Absicht
') Don der Zeit an errichtete Bonaparte die vowpsxnis ciss xuiciss, i"seinem persönlichen Schutz bestimmt und unter Bessieres gestellt.