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dazu wohl von, Oestreich durch das Versprechen eines neuenAnfalls auf Italien ermuthigt.
Bonaparte ließ in dieser Zeit seine Divisionen Kilinainevor Mantna, Vanbois bei Trient, Masfena bei Bafsano undTreviso, Augereau bei Verona sich ausruhen und in ihrem Ma-terial wieder herstellen. Er selbst beschäftigte sich außer derPolitik viel mit den Mißbräuchen der Armeeverwaltung undhielt sich meistens in Mailand auf.
Wie sich die Sachen in und vor Mantna in dieser Zeitverhalten haben, erfährt man nicht genau. Den Monat Sep-tember hindurch behauptete sich Wurmser im Seraglio, dagegenscheint er schon Anfangs Oktober sich auf Mantna beschränkt zuhaben. Da vor Mantna nicht mehr, als etwa 10,000 Mannstanden, so kann man denken, daß die Einschließung nicht sehrsorgfältig gewesen ist, auch, scheint es, wurde der Ort unauf-hörlich mit Lebensmitteln aus der Umgegend versorgt.
Das System Bonapartes ist unstreitig nicht zu billigen.Wenn er gleich nach dem Gefecht bei der Favorite am 15. Sep-tember Wurmser das Festsetzen im Seraglio verwehrt und ihnso eingesperrt gehalten hätte, daß dieser von den Vorräthen derGarnison leben mußte, so fiel der Platz sammt seiner Garnisonvielleicht schon Ende Oktober. Man kann also wohl sagen,daß, wenn Bonaparte auch nicht im Stande war, seinen Siegaußerhalb seines Kriegstheaters zu verfolgen, er doch versäumthat, ihn innerhalb desselben d. h. in intensiver Fortsetzung seinesAngriffs zu benutzen. Die einzige Erklärung, welche man davongeben kann, ist die ungesunde Gegend um Mantna. Bonapartebehauptet, die Garnison habe zur Zeit der Schlacht von Arcole12,000 Kranke gehabt, und er fürchtete, daß, wenn er einengroßen Theil seiner Armee nahe vor diesem Platz lagerte, er siedurch Krankheiten zu Grunde richten würde. Auch hatte ersich ganz darauf gefaßt gemacht, daß Mantna nicht vor demFebruar fallen würde, und unterm 16. Oktober erläßt er sogareine Aufforderung an Wurmser, worin er ihm freien Abzug an-bietet.
Wenn man bedenkt, wie zweifelhaft die Angelegenheiten