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man sonst ans der Langsamkeit des östreichischen Vorschreitensschließen möchte.
Nach dieser» ersten Erfolg hält Davidowitsch ein. Er bleibtbis znm 16. bei Serravalle stehen. Wahrscheinlich wurdenVerhaltungsbefehle vorn Hauptkorps eingezogen, doch kann diesden Stillstand von acht Tagen nicht erklären, man bleibt alsodeshalb völlig ohne Aufschluß.
Gefecht bei Rivoli am 16. und 17. November.
Den 16. endlich greift Davidowitsch die Höhen der Coronnain vielen Kolonnen an nnd nimmt sie. Den 17. greift er dieStellung von Rivoli an. Der General Vaubois war durch denAbzug der Brigade Guyeur, die Bonaparte am 14. an sich ge-zogen hatte, noch mehr geschwächt und hatte vermuthlich keine6000 Mann den Oestreichern entgegenzustellen. Auf mehrerenPunkten umgangen, wurde er nicht nur zum Rückzug gezwungen,sondern verlor auch zwölf Geschütze und 1200 Gefangene, wobeider Brigadegeneral Fiorelli sich befand. Es war also eineförmliche Niederlage, die den General Baubois den 17. in dieGegend von Castelnuovo brachte, wohin ihm Davidowitsch den18. folgte.
Wir haben die Begebenheiten, welche sich im Etschthalezutrugen, im Zusammenhang folgen lassen, weil hier kein Hin-und Herziehen der französischen Hauptmacht stattfand, es vonder andern Seite aber bequem ist, bei den Operationen deröstreichischen Hauptarmee die von Davidowitsch schon vor Augenzu haben.
56. Alvinzi rückt gegen Verona vor.
Alvinzi war mit der Hauptmacht den 2. November beiLa Campanna auf der Straße von Sacile nach Bassano überdie Piave gegangen und den 5. gegen die Brenta in zwei Ko-lonnen vorgerückt, die eine unter Quasdannowitsch nach Bassano,die andere unter Provera nach Citadella.
Massen« hatte sich auf Bonapartes Befehl den 4. No-vember nach Vicenza zurückgezogen. Augereau traf den 4. in