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schlagen auf keine Weise störten und so spät meldeten. Aberdie Oestreichs hatten in Porcil, am Ansgang der aus demMorast kommenden Dämme, das Regiment Spleni und in Ar-cole bei der Brücke über den Alpon die Brigade des OberstenBrigido; auch die Brigade Mitrowsky, wie wir vermuthen, beiVillanova. Es war also jene Gegend nicht so vertheidigungs-los, wie es schien.
Ferner verhielt es sich auch mit der Lokalität anders, alsBonaparte es sich gedacht zu haben scheint.
Von Ronco aus führten zwei Dämme durch die Moräste,der eine längs der Etsch auf Porcil, nachdem er sich vorher inmehrere Arme getheilt hatte; der andere nach der bei Arcolebefindlichen Brücke über den Alpon, von da theils durch Arcolein die offenere Gegend, die sich hinter dem Dorfe anfängt, theilsauf beiden Seiten des Alpon dicht an seinen Ufern bei Villanova.
Gcsecht nm 15. November.
Im Grunde entsprach nur der erstere dieser beiden Dämmemit seinen Verzweigungen gegen Porcil der Absicht Bonapartesvollkommen, denn der zweite führte theils auf dem linken Uferdes Alpon, wohin Bonaparte nicht wollte, theils zwar auf demrechten Ufer, aber in einer von dem vorigen ganz divergentenRichtung nach Villanova, so daß sich seine Divisionen bei demAusgang aus der Niederung eine Meile von einander entferntbefunden haben würden, ohne Mittel sich zu unterstützen. HätteBonaparte den ersten der beiden Wege mit seiner ganzen Armeeeingeschlagen, so ist nicht zu bezweifeln, daß er seine Absichtvollkommen erreicht haben würde, wie wir jetzt die Umständekennen, denn er wäre ohne großen Widerstand bis Porcil ge-kommen, hätte zwischen diesem Ort und Caldiero höchst wahr-scheinlich einen Theil der Oestreicher getroffen und einzeln ge-schlagen, die Armee selbst aber, indem sie von Verona zurückkam,angegriffen, ehe sie die Rückzugsstraße nach Villanova noch ge-hörig hinter sich nehmen konnte. Alles dies erscheint, wennman jetzt die Reihe der Begebenheiten übersieht, als ganz un-bedenklich. Aber Bonaparte, der nicht wissen konnte, daß er