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Die beiden letzten Kolonnen hatten zusammen eine Stärkevon 10,000 Mann, von denen wahrscheinlich nur einige tausendMann die sechste Kolonne bildeten, so daß also Ouasdannowitsch7—8000 Mann stark gewesen sein wird.
Die drei ersten Kolonnen hatten an Geschütz nur ein paarGebirgskanonen und an Kavallerie nur ein paar hundert Pferdebei sich, weil sie auf bloßen Waldwegen und Fußsteigen vor-drangen, die in dieser Jahreszeit noch dazu größtentheils ver-schneit waren. Der größte Theil der Artillerie und der 1700Mann starken Kavallerie befand sich also im Thal der Etschbei der fünften und sechsten Kolonne.
Die Kolonnen setzten sich den 11. Januar in Bewegung,und den 12. sollte der Angriff auf die Stellung der Coronaerfolgen.
Dies geschah auch den 12. früh. Die zweite und dritteKolonne befanden sich in der Gegend von Ferrara den Franzosengegenüber; der General Köblös griff sie an, General Liptayaber unterstützte ihn nicht, weil er sich genau an die Dispositionhalten und die Mitwirkung der ersten Kolonne abwarten wollte.Die erste Kolonne aber war wegen der sehr verschneiten Wegenoch nicht so weit vorgedrungen, wie man gehofft hatte, ihreMitwirkung am 12. blieb also aus, und darüber gelang es demGeneral Joubert sich den ganzen Tag in der Stellung der Co-rona zu behaupten, und er war sogar im Begriff den Wider-stand am 13. fortzusetzen, als die Umgehung seiner linken Flankedurch die erste Kolonne ihm in der Nacht gemeldet wurde undihn bestimmte sich den 13. Morgens um vier Uhr nach Rivolizurückzuziehen. Diesen Rückzug führte er ohne merklichen Ver-lust aus.
Bei Rivoli stellte er sich wieder auf und blieb, weil dieOestreicher sehr langsam folgten, und an diesem Tage keinrechter Angriff auf ihn geschah, den ganzen Tag in dieser Stel-lung, um die Befehle Bonapartes abzuwarten.
Alvinzi sah sich in dein Erfolg, welchen er sich von seinerDisposition am 12. versprochen hatte, einigermaßen getäuschtund brauchte den ganzen 13., um seine Truppen zum Angriff