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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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die letzten Schimmer des Tages benutzen wollte, um ihn vonneuem anzugreifen, erhält er die Nachricht, daß Provera beiAnghiari über die Etsch gegangen und gegen Mantua vor-gedrungen ist. Er überträgt daher Joubert die weiteren Unter-nehmungen gegen Alvinzi, verstärkt ihn durch Rey und kehrt mitder Division Massen«, mit der er in der vorigen Nacht demSchlachtfelde zugeeilt war, in dieser zweiten eiligst nach derEbene Italiens zurück. Joubert verschob nun den weitem An-griff auf den folgenden Tag. Alvinzi hätte in der Nacht seinenRückzug antreten und dadurch den nöthigen Vorsprung gewinnenkönnen, um die steilen Berglehnen der Corona auf treppenartigenFußstegen in das Thal von Brentino ohne Gefahr hinunter-zusteigen. Aber er hatte keine bestimmte Nachricht von demSchicksal seines rechten Flügels, war natürlich um ihn auf dasAeußerste besorgt und glaubte den Fuß des Monte Baldo nichteher verlassen zu dürfen, bis er dieser (schon seit einem halbenTage nicht mehr vorhandenen) Kolonne die Zeit verschafft hätte,für ihren auf einem weiten Umkreise liegenden Rückzugsweg dennöthigen Vorsprung zu gewinnen. Selbst für das UnternehmenProveras gegen Mantua schien es nothwendig, am 15. noch inder Nähe der französischen Hauptmacht zu bleiben, um diese aneinem zu frühen Abmarsch zw verhindern. Alvinzi verstärkte sichalso in der Nacht noch durch zwei Bataillone und zweiSchwadronen von Qnasdannowitsch und beschloß am Morgendes 15. sogar noch einen Angriff gegen die französische Frontezu versuchen, weil er vielleicht glaubte sich dadurch besser, alsdurch eine vertheidigende Aufstellung gegen Umgehungen zusichern.

Der General Joubert seinerseits beschloß natürlich gleichfallsden Angriff, und zwar in solcher Anordnung, daß er wo möglichdem Feinde den Rückzug ganz verlegte. Eine Kolonne, die desrechten Flügels, unter Vial ging über den Monte Magnone andem linken Flügel der Oestreicher vorbei, eine unter Veaur amAbhänge des Monte Baldo, und eine dritte noch weiter linksüber den Monte Baldo selbst, beide also um die rechte Flankeder Oestreicher. Die letzte dieser Kolonnen setzte sich mit Murat