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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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mehr als ein paar tausend Mann beisammen haben mußte. Esscheint, als habe Augerean geglaubt, es wäre besser, sich nichteinzeln schlagen zu lassen, es käme nicht darauf an, ob er einpaar Stunden früher oder später den Gegner angreife, da erdoch schon diesseits des Flusses war, es sei also gerathener, erstden größten Theil seines rechten Flügels zu sammeln. Vielleichthat auch die vorgefaßte Meinung, die er in seinem Schreibenvom 15. ausspricht, daß Provera sich wahrscheinlich nach Ferrarawenden würde, ihn dabei etwas irregeführt.

Der General Guyeur zog sich gegen Ronco zurück und dasDurchdringen Proveras hatte die Folge, daß Augerean von ihmund etwa 4000 Mann seiner Division getrennt wurde. Mitden übrigen 5000 und dem zu ihm gestoßenen General Lanncsging er also, 7000 Mann stark, noch am 14. gegen Anghiarivor. Er traf aber nicht mehr auf den General Provera, derschon durch war, sondern nur auf die zurückgelassenen 1500 Mann.Diese schienen nicht Zeit genug gehabt zu haben, sich einzurichten,und faßten den Entschluß, dem General Provera zu folgen.Allein der Weg war ihnen durch eine Kolonne Augereaus aneinem Damm, den sie durchziehen mußten, versperrt; sie sahensich überall von Feinden umgeben und streckten nach geringemWiderstände die Waffen. Augerean verbrennt hierauf die Brückeund trifft Anstalten, sich Provera, wenn dieser von Mantuazurückkäme, vorzulegen und aus der andern Seite allein, wasnoch von Padua kommen konnte, Widerstand zu leisten. Hier-mit ist er, nach einem unter dem 15. von Legnago aus anBonaparte gerichteten Schreiben, diesen ganzen Tag beschäftigt.Die auf dem linken Etschufer zurückgebliebenen Detachementsder Oestreicher, welche doch nicht stark sein konnten, scheinen ihneinige Zeit förmlich oi, öelivo gehalten zu haben. Dies sinddie Ursachen, aus denen Augereau nicht schon am 15. vor Mantuaanlangt, sondern erst am 16., und selbst an diesem Tage erstnach dem eigentlichen Gefecht.

Provera war den 15. Mittags vor der Vorstadt S. Giorgioangelangt, die der General Miollis mit 1200 Mann besetzt hielt.Sie war nach allen Seiten hin befestigt. Provcra ließ ihn anst