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4/3 (1889) Der Feldzug von 1796 in Italien : Hinterlassenes Werk / von Carl von Clausewitz
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Die Stellung dieser Streitkräfte war Ende Februar:

Massen« bei Bafsano.

Serrurier bei Caftelfranco.

Guyeur (ehemals Augereau) bei Treviso.

Bemadotte bei Padua.

Joubert >

Baraguay d'Hilliers > in Tirol, in der Gegend von Trient.

Delmas )

Ueber die Stärke und Stellung der Oestreicher fehlt es anbestimmten Nachrichten; wir wissen nur im Allgemeinen Folgen-des. Die Generale Laudon und Kerpen kommandirten in Tirol;der erstere hatte hinter dem Lavis, der andere hinter der Noseine Stellung genommen, die beide ziemlich den Charakter einerKordonallfstellung gehabt zu haben scheinen. Der Tiroler Land-sturm war überall aufgeboten und in der Formation begriffen,wodurch diesen an sich nur schwachen Korps sehr bedeutendeVerstärkungen zuwachsen mußten. Alvinzi hatte die Trümmerseiner Armee nach dem Tagliamento geführt, wo sich die neueHauptarmee sammeln sollte. Lusignan hatte mit einer Brigadeeine Zwischenstellung bei Feltre; Hohenzollern befand sich alsAvantgarde an der niedern Piave. Vom Rhein her warenzwei Divisionen, Mercantin und Kann, zur Verstärkung deritalienischen Armee in Marsch; sie waren aber, als Bonaparteden Feldzug eröffnete, noch jenseits der Alpen, und der Erz-herzog konnte sich erst auf seinem Rückzüge im Drauthal mitihnen vereinigen.

Dieser General war den 7. Februar in Jnspruck angekom-men und hatte dort das Kommando der italiänischen Armeeübernommen und mit dem Grafen Lehrbach einige Verabredungenwegen der Tiroler Landesbewaffnung getroffen. Da er seineArmee noch in einem Zustande fand, bei welchem sie kaum diesenNamen verdiente, so reiste er nochmals nach Wien ab, um Maß-regeln wegen der nothwendigsten Verstärkungen zu verabreden,und kehrte, wie es scheint, erst kurz vor Eröffnung des Feldzugesnach Friaul zurück. Man kann leicht berechnen, daß von dem,was damals, d. h. etwa vierzehn Tage vor Eröffnung des Feld-