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Erster Band.
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Die Befreiungskriege 1812—14.

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entschiedenen Beweis, daß die Zahlen, wie sie die von Pelet bekanntgemachten Listen bringen, durchaus die richtigen sind.

Nun haben wir auch noch Marmont's Zeugniß dafür, und wasbesonders wichtig ist: in der „Geschichte der Nordarmee" sind einzelneTages-Rapporte über den Zustand französischer Heertheile vollständigabgedruckt, und sie beweisen, daß Pelet's Vorgeben unwahr ist; daßdie von ihm zuerst bekannt gemachten Zahlen sich gerade aus denausrückenden Stand der Truppen beziehen, was er läugnet; diehöheren Zahlen des Effectiv-Standes stehen in diesen vollständigenListen daneben.

Dann aber ergibt sich aus diesen Rapporten, daß einzelne Heer-theile des napoleonischen Heeres auch noch nach dem 6. August Ver-stärkungen erhielten; Lauriston's Heertheil gegen 10,000 Mann, Ber-trand's Corps eine würtembergische Brigade von 2446 Mann.

Selbst abgesehen von diesen letzten Verstärkungen und von denBesatzungen der Festungen an der Elbe zählte Napoleon's Heer imfreien Felde 440,000 Mann und 1,200 Stücke Geschütz.

Die Verbündeten hatten ihm in runder Summe 495,000 Mannmit 1,490 Stücken Geschütz entgegen zu stellen, und die an sich schonunbedeutende Ueberlegenheit, die sich aus diesen Zahlen zu ergebenscheint, schwindet vollends fast zu nichts zusammen — oder in derThat zu nichts — wenn man die Verstärkungen in Rechnung bringt,welche die französische Armee noch erhielt — und erwägt, daß in der! Gesammtzahl der verbündeten Streitkräste 22,000 Kosaken einbegriffenl sind, die aus dem Schlachtfelde wenig bedeuten; daß ferner, so wie? die Verbündeten einen Schritt vorwärts thaten, die Elbfestungen einenTheil ihrer Streitkräfte neutralisiren mußten, ja daß die Beobachtungvon Magdeburg von Ansang an eine Abtheilung der Nordarmee inAnspruch nahm.

Außerdem hatte Napoleon den großen Vortheil seiner centralenStellung voraus, und die energische Einheit des Oberbefehls. Ander Spitze der verbündeten Hauptarmee stand der österreichische Feld-; marschall Fürst Schwarzenberg, der angeblich das Ganze des Kriegsi leiten sollte — selbst aber der Leitung bedurfte, und auch in der

- That von seinem Hauptquartier, überwiegend von Langenau, geleitet; wurde. Da die Meinungen in der Umgebung des Fürsten oft zwie-

- spältig waren, kam es da häufig zu Auswegen der Halbheit, nicht