Das russische Heer im 7>ül>jahr 18.'>4.
Ohne die Mannschaften des Restrve-Munitions-Parks, die sichauf etwa 7000 Mann belaufen mögen, die wir aber nicht zu denKombattanten rechnen.
Die Geschütz-Zahl der Fuß-Artillme besteht aus:
192 Zwölfpsündern,
336 Sechspfündern,
192 einhalbpudiaen . r
" .. ... .. Einhörnern.
336 eurviertheilpudigen j
Die der reitenden Artillerie aus:
112 Sechspfündern,
48 schweren
112 leichten
Einhörnern.
Genie-Truppen.
8 Bataillone Sappeurs... — 8,384 Mann.7 Pontonier-Compagnien . . — 1,050 „
3 Divisionen reitende Pioniere — 1,512 „
Zusammen — 10,946 Mann.
Endlich haben wir noch der in der Combattanten-Zahl nicht mit-begrissenen, zu Stabswacheu, Militair-Polizei-Zwecken u. dergl. ver-wendeten Truppen zu gedenken.
Sie bestehen aus V- Escadron Garde-Gensdarmen, 1 Gens-darmen-Regiment von 4 Escadronen und 1 Reserve-Escadron, und3 einzelnen Gensdarmen-Divisionen, zusammen ll'/z Escadronen^ 2364 Mann.
Hierher wären auch die Wachen des kaiserlichen Hauptquartiers,Tscherkessen u. s. w. zu rechnen, doch begleiten diese nur den Kaiserpersönlich, und erscheinen bei einer Armee im Felde nur, wenn derKaiser selbst sich an deren Spitze stellt.
Im Ganzen sind die verschiedenen Gensdarmen-Abtheilungen anZahl der Mannschaft ungenügend für den Dienst, der ihnen zuge-dacht ist im Felde. Man rechnet auf Aushülse durch Kosacken, diedenn auch wirklich, vorkommenden Falls, in ganz unbestimmter, be-liebiger Anzahl dazu verwendet werden.
In allen früheren Kriegen hat sich stets die wirklich unter denFahnen vereinigte Mannschaft um ein sehr Bedeutendes, ja in einem,