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Zweiter Band.
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zur Revolution und zur Fusion. (1866.)

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der König selbst — und suchte sich der Regierung zu bemächtigen,um seinen Willen auch gegen den des Königs durchzusetzen. DerGraf von Artois war dabei wieder, ganz wie ehemals, sein Vorbildund sein Haupt.

Unter Karl's X. Regierung kam der Adel seinem Ziele näher.Man suchte die Wahlen so viel als möglich in seine Hand zu geben— die alten Namen kamen wieder an die Spitze des Heeres — undseine verlorenen Güter wurden ihm ersetzt. Wer wollte je Confis-cationen in Schutz nehmen? — Es war der Partei schweres, schreiendesUnrecht zugefügt worden, darüber vermag keine Sophisterei zu täu-schen. Was von der Gegenpartei als Grund gegen die verlangteEntschädigung der Emigrirten angeführt wurde, war ohne großeMühe zu widerlegen. So wollten es Liberale und Bnonapartisten,die sich zur Zeit für Liberale ausgaben, ungerecht finden, daß vonallen ganz unberechenbaren Verlusten, welche die Revolution herbei-geführt hatte, gerade nur die, welche die Ausgewanderten betroffenhatten, allein vergütet werden sollten. Es ging sogar bei der De-putirten-Kammer eine Bittschrift ein, in der verlangt wurde, daß diedurch die Entwerthung des republikanischen Papiergeldes — derAssignaten — herbeigeführten Verluste zuerst berücksichtigt, die In-haber von Assignaten zuerst und vor den beraubten Grundbesitzernentschädigt würden. Darauf wäre leicht zu antworten gewesen. Eshätte genügt daran zu erinnern, daß die Verluste, deren in dieserBittschrift gedacht wurde, den Anhängern der Revolution durch dieeigene Partei zugefügt worden waren; durch die Behörden, in denensie selbst die berechtigte Regierung des Landes anerkannten; daß dieseVerluste ferner auch nicht durch einen bestimmten Beschluß dieserRegierung herbeigeführt worden waren, sondern durch die Gewalt derUmstände, durch den Gang der Ereignisse, den die Partei, die An-hänger der Revolution selbst veranlaßt hatten. Die über die Roya-listen verhängte Güter-Confiscation war dagegen die That einerPartei, die ihnen feindlich gegenüber stand, in der sie keineswegs dielegitime Landes-Regierung sahen, und deren Autorität auch thatsäch-lich in Frankreich selbst noch keineswegs außer Frage stand, wie dieVendöe und Lyon in tragischer Weise zur Genüge bewiesen. Kurz,was die Anhänger der Revolution zu beklagen hatten, das wareneben Verluste, wie sie der Verkehr tagtäglich mit sich bringt, wie sie