XI
trennen, indem sie so sehr als eigenthümlicher Culnpnationspunkt auflreten,dass die Formen vor und nach ihnen ohne Unterbrechung zusammenzugehörenscheinen, währenddem ihre als Art einzige Gestalt doch schlechterdings da-zwischen gehört, obschon sie allein gleichsam eine Galhing lur sich bildenzu müssen scheint. Es sind mehrere solche Fälle vorhanden, von denenich als Beispiel izt nur Drepanostoma ausheben will.
Sie gehört in die Series, welche Oxylopha acutimargo
IsidomalapicidaaffictalenticulabarbulaRangianaTrigonostoraa lens
ambiostoma
Corcyrensis
barbatum
contortum
angigyrum
obvolutum
holosericum
diodon u. s. w.
enthält, passt aber schlechterdings ohne Unterbrechung nicht hinein! Diessbeweist aber nichts gegen die Möglichkeit der fortlaufenden Folge in unmerk-lichen Uebergängen , es zeigt bloss, dass ein paar Arten noch unbekannt sind,welche nicht allzu ferne von Trigonostoina obvolutum eine Verkleinerung undVertiefung des Gewindes in schwächerem Grade zeigen, als diess bei ürepa-nostoma nautiliforme der Fall ist, und welche also solche vor- und rückwärtsmit den übrigen Arten verbindet; aber es beweist, dass die Gattung Trigo-nostoma eine Form in sich hält, welche sich mitten inne, für sich ganz allein,als Culmination Drepanostoma zur eignen Gattungsselbstständigkeit zu erhebenscheint, und dadurch ihre sich einander ähnlicheren Schwestern trennt —die sie doch zugleich verbindet. Die frühere Unbekanntschaft mit vielen inder Natur vorfindlichen Verbindungsformen verursachte noch mehrere solcheparadoxe Erscheinungen, welche die systematische Folge störten, welcheStörungen aber nun gänzlich gehoben sind.
Eine natürliche Folge ist also in der Natur begründet, aber keineswegsTrennungen der Individuen in Arten und Gattungen *); nur um uns zurecht zufinden, müssen wir solche möglichst zu fixiren trachten 1
*) Verschiedenheiten, welche in Thcilcn, die zu den llauptfunktionen des