und mehrerley nam̄hafften Sachen.cceijopterteKönigin sie mit gros-ser Pomp empfangen,accussevnnd sie mit grossenHerrnG. EwermeisterTriumphen/ freudenund Ritterspielen einzimliche zeitlang auff-enthalten. Dagegenaber als der König vonFranckreich in dem jar1554. von der Victorizu Marienburg vnndDinant/ daselbst für-gezogen/ hat erleichtlich eingenommen/ dann er ein sondernhass zu der Königin gehabt/ vmb das sie in Piccardey etliche Brunst hatbegangen/ vnnd sonderlich den Königlichen Pallast zu Folembrai verbren-nen lassen, derwegen er zu der Rach nicht allein die Heuser/ Fürstliche Ge-bewe vnd zierde zerbrechen, sondern auch allenthalben in der Statt dz Feweanstecken lassen: Wiewol sie aber nun gegen wirtiger zeit widerumb sehr er-bawen/ vnd die Burgersheuser ernewert seind. Der König hat in derselbengehe das Feyr auch anstecken lassen in dem Fürstlichen Pallast/ wie einSchloß/ welchen die gedachte Königin Maria daselbst in der nehe mit schö-nen Gärten vnd anderer zierde hat bawen lassen.Von Reus.Eus ist gar ein vralte Statt welche vorzeiten Rethia von de Ruthenisoder Ruthenern geheissen hat: ligt zwo Meilen von Bins vn drey vonBergen ist ein fein lustigs Stettlin. Hat ein Premonstratensisch Con-nent/ vn ein trefflich schöne Capelien, vnser lieben Frawen zugeeignet: man be-stähtet wasmassen vil wunderzeichen darinn beschehen seind/ derwegen sie vonden Bäpsten vnd andern Fürsten wol geziert vn begabet ist. Sie hat vor we-nig jaren zugehört dem Adrian von dem loblichen Hause Croi/ Herre in denStadischen Regimenten/ vnd ein dapfferer Kriegsmann/ innmassen das erwegen seiner tugenden/ vnd wichtigen Diensten so er der Keiserlichen Ma-iestat Caroli Quinti bewiesen, bey dem Keiser in grossem ansehen gewesen,vnd von jrer Maiestat zu grossen ehren vnd wirde erhebet worden. Ist imJari 1553. als Gubernator in gantz Flandern/ und der Graueschafft Artois/deßgleichen General Oberster vber das Kriegsuolck vor Terroana/ mit todabgangen. Nach ihme kam an die Herrschafft sein Sohn ein seiner geschick-ter Junger Herr.Von Sogni.Ogni ist nahent bey dem schönen Walde Sogni/ der sich gegen Breinele Conte zeucht/ zugleich drey Meilen von Bins und Bergen gelegen/an dem kleinen Wasser Seine, dauon es den nammen geschöpfft: Einfeines Stettlin/ welches einen herrlichen Thumbstifft mit nammen SanctVincentz hat. Dieser Stifft Gubernirt vnd Regiert die Statt sampt allenfren Gebieten. Dieses Ohrt gebert innsonderheit viel treffenliche Onsicosin der Kunst vnd Stimme: es ergetzt vnd prouisioniert der König auch gemeinlichen seine Musici vnd Singer alda.CC
Trefflich Mu-fici allhis.