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Niderlands Beschreibung in welcher aller darinn begriffnen Landtschafften, Fürstenthumben, Graveschafften, Herrschafften, Bisthumben, Abteyen, Stetten, Schlössern, Vestungen, Flecken und namhafftigsten Oertern Ursprung und Auffgang eigentlich erklärt wirt : darneben von der Einwohnern Natur und Eigenschafften, Sitten, Gebreuchen, Policeyen, Ständen, Satzungen, Statuten, Privilegien und Regiments Ordnungen, Gewerben und Handlungen ec. sonderlich aber von der Statt Antorff zu Meer und Landt in alle Welt handtierende. Item von fürnemmsten Kriegen, Schlachten, Thaten und Geschichten: Herkunfft der fürtrefflichen Männern und Geschlechtern: Neuer Künsten erfindungen. Von dem Meere, gefahrlichen Schiffarten und mehrerley namhafften Sachen / erstlich durch ... Ludwig Guicciardin ... biss auff das M.D.LXVI Jar zusammengetragen ... verdeutschet durch Danielen Federman
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und mehrerley nam̄hafften Sachen.cceijopterteKönigin sie mit gros-ser Pomp empfangen,accussevnnd sie mit grossenHerrnG. EwermeisterTriumphen/ freudenund Ritterspielen einzimliche zeitlang auff-enthalten. Dagegenaber als der König vonFranckreich in dem jar1554. von der Victorizu Marienburg vnndDinant/ daselbst für-gezogen/ hat erleichtlich eingenommen/ dann er ein sondernhass zu der Königin gehabt/ vmb das sie in Piccardey etliche Brunst hatbegangen/ vnnd sonderlich den Königlichen Pallast zu Folembrai verbren-nen lassen, derwegen er zu der Rach nicht allein die Heuser/ Fürstliche Ge-bewe vnd zierde zerbrechen, sondern auch allenthalben in der Statt dz Feweanstecken lassen: Wiewol sie aber nun gegen wirtiger zeit widerumb sehr er-bawen/ vnd die Burgersheuser ernewert seind. Der König hat in derselbengehe das Feyr auch anstecken lassen in dem Fürstlichen Pallast/ wie einSchloß/ welchen die gedachte Königin Maria daselbst in der nehe mit schö-nen Gärten vnd anderer zierde hat bawen lassen.Von Reus.Eus ist gar ein vralte Statt welche vorzeiten Rethia von de Ruthenisoder Ruthenern geheissen hat: ligt zwo Meilen von Bins vn drey vonBergen ist ein fein lustigs Stettlin. Hat ein Premonstratensisch Con-nent/ vn ein trefflich schöne Capelien, vnser lieben Frawen zugeeignet: man be-stähtet wasmassen vil wunderzeichen darinn beschehen seind/ derwegen sie vonden Bäpsten vnd andern Fürsten wol geziert vn begabet ist. Sie hat vor we-nig jaren zugehört dem Adrian von dem loblichen Hause Croi/ Herre in denStadischen Regimenten/ vnd ein dapfferer Kriegsmann/ innmassen das erwegen seiner tugenden/ vnd wichtigen Diensten so er der Keiserlichen Ma-iestat Caroli Quinti bewiesen, bey dem Keiser in grossem ansehen gewesen,vnd von jrer Maiestat zu grossen ehren vnd wirde erhebet worden. Ist imJari 1553. als Gubernator in gantz Flandern/ und der Graueschafft Artois/deßgleichen General Oberster vber das Kriegsuolck vor Terroana/ mit todabgangen. Nach ihme kam an die Herrschafft sein Sohn ein seiner geschick-ter Junger Herr.Von Sogni.Ogni ist nahent bey dem schönen Walde Sogni/ der sich gegen Breinele Conte zeucht/ zugleich drey Meilen von Bins und Bergen gelegen/an dem kleinen Wasser Seine, dauon es den nammen geschöpfft: Einfeines Stettlin/ welches einen herrlichen Thumbstifft mit nammen SanctVincentz hat. Dieser Stifft Gubernirt vnd Regiert die Statt sampt allenfren Gebieten. Dieses Ohrt gebert innsonderheit viel treffenliche Onsicosin der Kunst vnd Stimme: es ergetzt vnd prouisioniert der König auch gemeinlichen seine Musici vnd Singer alda.CC

Trefflich Mu-fici allhis.