vnd mehrerley namhafften Sachen.ecciiijin der Beschreibung von Arsch tot/ hieuor nach lengs gemelt/ den Titel ge-schöpfft/ gehört an jetzo Wichelmen von Croi/ Marggrauen zu Rentin sei-nem Vettern.Von Atte.Tte ligt zwo Heilen von Lessine, vnd vier Meilen zon Bergen. Esflenßt der vorgemelt Fluß Denre dardurch: Ist zwar ein feine lustigevnd reiche Statt gleich wol aber klein. In welcher vnter andernn eingrosse anzal Leinwath werck gemachet werden/ desgleichen auch ausserhalbLeinwathin den vmbligenden Dörffern: dann dieweil der Stapffel von dieser KauffStapfel all-mannschafft alda ist/ wirt ein grosse an zal dahin gebracht/ welche darnach hie-unter dem Nammen dieser Statt Atte verführt werden/ vnd sollen da/ wieman sagt, järlichen ob zweihundert tausent Kronen werth deren Leinwa-then verhandlet werden.JohannesIn dieser Statt ist geboren Johannes Taisnier, beider Rechten Do-Taismier.ctor/ Poeta Laureatus/ vnnd fürtrefflicher Mathematicus/ desgleichen eingewaltiger Musicus: hat erst jüngstlich ein schönes Wercke von Mathe-matischen sachen geschrieben.Von G. Suillein.Anet Guillein nimpt den Nammen von ihrer herrlichen Abtey/ dernOder Abte dieser zeit der Bischofe von Tornai ist/ welcher von alter Ge-rechtigkeit her/ der weltlichen Regiments so wol als des GeistlichenFürnemesteHerr daselbs ist. Und diese Abtey ist vnter allen Abtegen in Hennegöw Abreym Hen-negöw.die fürnemmeste. Die Statt ist klein/ zwo Meilen von Bergen gelegenund laufft der Fluß Haine dardurch/ welcher Fluß/ wie man haltet(vnd wie Besprung desvorgemelt) der gantzen Prouintz Hennegöw den Nammen gegeben sol. Nammensle haben.Hennegöw.Von Conde.Ende ist auff der rechten seiten der Schelde zwo Meilen von Valensingelegen/ ein fein Stettlin: hat vor Jaren der halbe theil zugehört demHerrn von Rockendorff, welcher eines geschöpfften zorns halben gegenseine Fürsten/ sich erstlichen in die Türckey gethan/ und volgents in Franck-reich zu wohnen kommen/ alda er als ein dapfferer geschickter Herr/ gutePronision vnd auffenthaltung hat, dann seine Güter seind allhie verkaufftworden: Der ander halbe theil hat zugehört dem Hertzog von Montpen-siere/ welcher solchen seinen theil letstlich sampt der hernach genannten StattLense/ als er zu Sanc Oaintin in verhafftung gewesen, verkaufft hat/ seinRanzon den Burgundern zubezalen.Diese Statt Conde gehört jetzund der Frawen, welche des Grauen dela Lains Ehegemahel gewesen vnd sich hernach widerumb vermehlet mitdem Grauen von Mannsfeld/ vnnd solches Ohrt dem Hugo de la Laingrem Sohne als einem feinen sittlichen Jüngling vbergeben.Von Leuse.Euse ligt fünff Heilen von Valensin/ vnd ist gewiß ein zimlich feinsStettlin/ vnangesehen das sie vor wenig Jaren schier aller verbrun-Inen ist/ aber sie nimpt mit gebew vnnd aller notturfft wider gewaltigzu. Es ist vorzeiten des Gerhardt von Rossillion/ welcher in den Historien sogeruchdbar gewesen. Sarnach ist es an das Hauß Borbon in FranckreichCc ij
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Niderlands Beschreibung in welcher aller darinn begriffnen Landtschafften, Fürstenthumben, Graveschafften, Herrschafften, Bisthumben, Abteyen, Stetten, Schlössern, Vestungen, Flecken und namhafftigsten Oertern Ursprung und Auffgang eigentlich erklärt wirt : darneben von der Einwohnern Natur und Eigenschafften, Sitten, Gebreuchen, Policeyen, Ständen, Satzungen, Statuten, Privilegien und Regiments Ordnungen, Gewerben und Handlungen ec. sonderlich aber von der Statt Antorff zu Meer und Landt in alle Welt handtierende. Item von fürnemmsten Kriegen, Schlachten, Thaten und Geschichten: Herkunfft der fürtrefflichen Männern und Geschlechtern: Neuer Künsten erfindungen. Von dem Meere, gefahrlichen Schiffarten und mehrerley namhafften Sachen / erstlich durch ... Ludwig Guicciardin ... biss auff das M.D.LXVI Jar zusammengetragen ... verdeutschet durch Danielen Federman
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CCCIIII
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