Band 
Erster Band.
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Umschreibung und ÜbersetzungOtto Von Passau „Die Vierund; V> an;ig Alken".

I. Spalte

list sah in

den berren b^den Herrn des Him-melreiebs vnd

vnd r^waintri^ allten in wei-und zwanzig Alte in wei-ßen Aleidern und waren

Aeebrönt mit ^uldein Citro-nen und sprachen zu unsermberren berr almäcbti§er xotHerrn: Herr, allmächtiger Gott,du pist sllain w!rdi§ re em-Du bist allein würdig zu em-pbaeben, ere, scbonkait, lobpfangen Ehre, Schönheit, Lob

sebassen allew din^, vnd in

alle Dinge geschaffen, und nach

deinem willen sind 8> §oma-

Deineni willen sind sie genradst

ober worden Disew sißsur

worden. Diese Figur

bedewt vns, das man n^em-

lehrt uns, daß man niemand

ant in reit noeb in ewiß-kait

weder in dieser Zeit noch in der Ewigkeit

loben sol dann xot allain dar

loben soll als Gott allein,

vmb das er taussnt mal pe-

weil er tausendmal bes-

88er ist dann kains menseben

Vernunft verstehen kann, nochlcain ebrasst beAreillen lcanein verstand begreifen kann,

iveshalb es für den Mensdien nichtsssers dann got allain vndBefferes gibt, als Gott allein undalles sein leben in j;ot ordnensein ganzes Leben nach Gott zu richtenvnd reinal lceren ver dasund ihm völlig zuzuwenden, wer dasnit tküet 8pricbet IZernn-nicht thut, spricht Bern-

l>üeeb Ver ist wirdi^ des(zu Gott), der verdient den

II. Spalte

ain rweistliobs leben ain sor^-ein Leben voller Zweifel undeklieb leben ain vnstätr lebenSorgen, ein unstätes Leben,ain berro§ens leben ain vnpil-ein verblendetes Leben, ein unna-liebs leben ain betrübtes lebentürliches Leben, ein trauriges (eben.

^n dieseni Leben blähet das Esten, ver-einen verxill'tet, vasten mö-giftet das Trinken, macht mager dasxert, seblallen erfüllet, scbz'in-Faften, faul das Schlafen, betrübtpfen trauren betrübet, tleisse

sieebtumb verniclttet, tod rer-verzehrt die Krankheit, zerstörtstöret vnd freud diser weitder Tod und vergeht die Lreude

dieser Welt. So spricht er.

Rr spricbt aueb in der mzmneEr spricht auch in dem Buch überpueeb von dem lieblosen leben

wurtixs leben wie 8^wärtiges Leben, wie gar maitgel-breebballt ist dein wei^ wann

haft ist deine Beschaffenheit! Denn

du betrügst viele Menschen.

wenn du fliehst, existierstdw nit, dein erböekung ist

du nicht. Deine Erhebung ist

ain rauek den tboren Ristein Bauch. Den Thoren bistdu sieü den weisen Distdu süß; den weisen bistdw pittsr den die dieb liebdu bitter. Die dich liebbabend, die erebennent dielthaben, erkeirnen dich (nicht);

die dieb ercltennent die lur-die dich erkennen, fürch-

ektent dieb Dein wer; ist be-ten dich. Dein weg ist be-trügerisch. Du erzeigst dich

tes furbrinAont l'-ttlicbenlidses vollbringen; manchenertragest dv» dielt Kurts das

erzeigst du dich kurz, daß

8^ ir sünd nit lrewainenn

nenn trostt einpbaebennttnen Trost empfangen.