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Zweiter Band.
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Erläuterung zu der Tafel:

Typen der Artillerie um die Mitte des 16 . Jahrhunderts.

Diese Abbildungen von Geschützen, die denjenigen entsprechen, welche in den Ariegen KaiserKarls V. in Gebrauch waren, sind den Holzschnitten in dem Kriegsbuchs des Reinhard von Solms,^ 556 , entnommen.

No. Doxxel-Aarthaune. Länge: das Ursache ihres Kalibers; Gewicht 80 Zentner; schießt?o Pfund Eisen.

„ 2. a. b. Steinbüchse mit Hinterladnngssystem. „Solche stück sind gut in den befestungen,

da mann nit vil platz hat sie vmb zuwenden, vnd sorn einladen muß, deßgleichen ausfden Schiffen, vnd schießen stein vn nit eisen, bedörffen nit souil puluers zu laden alswenn sie eisen schössen, vnd dörffen die stück auch nit so dick sein als die eisen schießen."

„ z. Aotschlange. Länge das H2fache ihres Kalibers; Gewicht ss Zentner; schießt ;s PfundEisen.

„ -4. Vuartier- oder halbe Schlange. Länge: das Anfache ihres Kalibers; Gewicht 2H Zentner;

schießt 7 Pfund Eisen.

„ s. Falkon. Länge: das ^osache ihres Kalibers; Gewicht Zentner; schießt 2 Pfund Eisen.

„ 6. Falkonet oder Feldschlänglein. Länge das ^fache ihres Kalibers; Gewicht 6 Zentner;

schießt Pfund Eisen.

„ 7 . Mörser.

Am Schlüsse des ;s. Jahrhunderts wurden verschiedene Systeme der Hinterladung versucht,mit der Absicht, diese „stuckh Zum geschwindt schießen" zu gebrauchen. Unter No. 8. 9. ;o sinddrei derselben abgebildet nach der „Bichssenmeisterey" (Büchsenmeisterbuch) von ^59-4 des FriedrichMeyer, der Feldzeugmeister und Bürger zu Straßburg gewesen war. (Handschrift im kgl. bayer.Nat.-Mus. zu München.)

ehrung, zum wenigsten ein Monatssold, gegeben werden.

Interessant ist die:

„Freyheit vnd gerechtigkeit der Gantzen Arckelley.

der Arckelley vnd in der Lchantz, es were dann ein sonder Person, so ein Ampt be? der Arckelley hat."

(Nach Lssenrvein, Duellen z. Gesch. d. Feuerwaffen.)