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Viertes Buch. IX. Das dreißigjährige Kriegselend.
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dem König Ferdinand die Krone von Böhmen in dem Wahne, das Land jetzt vom HauseHabsburg und von der katholischen Kirche für immer losreißen zu können. Der König, dendie Böhmen sich erkoren hatten, war Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, der Winterköniggenannt, der unfähige und eitle Sohn Friedrichs IV., des in hohen Planen schwelgendenHauptes der protestantischen Union. Dieser war (1609) die katholische Liga entgegengetreten,an deren Spitze der kräftige und sein Land stramm organisierende Maximilian I. von Baiernstand; er war der eigentliche Führer der katholischen Bewegung im Reiche aber nicht ohne dieAbsicht, das bedrängte und zerrissene Österreich in den Hintergrund zu verweisen und Baiern
Soldaten vom Ende des 16. Jahrhunderts.
Originalgröße Faksimiles der Kupserstiche von Heinrich Nllrich nach Paulus Mahr, vom Jahre 1S88.