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. Viertes Buch. IX. Das dreißigjährige Kriegselend.
Einfalle des Grafen Mansfeld zu dem Feinde geschlagen zu haben, gestraft, ihre Predigervertrieben und ihre Kirchen den Katholiken übergeben. Aber auch in anderen Teilen Schlesiensgeschah Ähnliches; in Glogau, Münsterberg, Sagan, Schweidnitz, Jauer und anderen Fürsten-tümern machte sich das Dragonerregiment Liechtenstein, dreitausend Mann stark, stets vonJesuiten begleitet, einen schlimmen Namen durch brutale Unterdrückung der Protestanten undarge Gewaltthaten. Nur in Breslau wagte man die zwangsweise Bekehrung nicht.
Ahmeynk/eSkettennurbierMonarchlenZünffteZK IhrRcich solewig seyn. Doch sitzt man wie eSgangen/Auff Erden sollen seyn? Wo könn denn tzcr die ÄK Seyd diese Monarch, zu herrschen angefangen/
Fünssic? JA Wie mehr als Ycydmsch noch. So mancher frommer
Dlcfünffee/dienun gleichsohochgest,egenlst/BA Fürst/
DaßmanderandernMachtvndGroLseyngarZD. Hai müssen halten her/nachdem sie hatgedürst.vergist/ »L/l« Venedig weises wol/ w,c es dictzcrrc» karren/
Indem sie stärckervlel vnd höher noch ist worden. JA Drümb heiffen sie sie noch von itzncn seyn/vnd warten/
Vnd zwar ihr Brfprung ist aus einem solchenOrden/ JA BiSgarnichtSwerdcdraus.WiewenigOcrtcrseyn/
Derschlechtgnugkünkescyn.Ictzt/weildasGlückelachtIK Da sich das lose Bolck nicht hat gedrungen ein.
So habcn sies so hoch/als wol am2ag ist/ bracht. «NjK Wir sollen auch nun dran. Die Khurwar schon vcrredct/
Ihr ist die Monarchi. Der Keyscr ist nicht Kcyscr/ JA Ehe sie sie kriegten noch. L« ward vne auch verödet
Imfallvon ihnen Erdic werthen KeyserRcuser JA Somanchee schönesFeld. Dochschtckte Gottes so/
Erflehn vnd heischen mus. Er hat die meiste Macht Daß siegeflohen sind/v»d wir noch frey vnd fro/
InReichesSachc»nicht. Erist vor nichtsgeacht JA IhrSliffim Augen/wir sind doch/GottLob/gcblieben/Nur ihrBasall lst cr. tzar er wol ehe doch müssen JA Wienichng manvnshielt/jhrwüten istvcrmeben.
Von einem stoltzenpabst sich treten lan mit Füssen/ JA SiestürtzenTagfürTag. IhrSccpterneigetsich.
Vnd mehr als hündisch seyn. Den 7?amen führt erzwar/HA DieMonarchi geht em/gedencketnur an mich/
Was aber der ihn hilfst/ da« ist ,a offenbar. Vnd trawt auff vnsern Gott. W>e wird/wiewol zu späte/
KeinKönigistsohoch/Srmussichihnen beugen/ JA Der fromme Kevfer doch beseufftzenchreRäche/
VndvordemhopenRomsemKnechclichs Scepter neigen. JA Wiesicssofalschqemeynr.Wiewirderwündschcndoch/DlsGantzewollensiezueigenhabengantz/ Izz» Daßerdiemegesehn/dennerdochfolgeknoch.
Bndliesso mancherprmtzsemstäupt vor,hrcrSchantz«A "
'Gedruckt im Jahr lvl llo xxxu
Verkleinertes Faksimile eines den Kaiser vor den Jesuiten warnenden Flugblattes vom Jahre 1632 .
Der Kaiser begnügte sich aber nicht, den Aufstand nur in seinen Erblanden niederzuwerfen;er sandte auch ein spanisches Heer aus den niederländischen Provinzen gegen die Pfalz. Wohleilte der unglückliche Kurfürst Friedrich V., der als Flüchtling in Holland lebte, herbei, konnteaber nicht verhindern, daß die eingeschüchterte und ohnmächtige Union (S. 144) gesprengt unddie Pfalz von beiden Parteien um die Wette verwüstet wurde. Er mußte den Kampf auf-geben und verlor seine Kurwürde an Baiern.