Einfluß Ludwigs XIV. Französische Verwüstungen in Deutschland.
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„Der König will, daßman den Einwohnern vonMannheim aufgebe, sichnach dem Elsaß zurück-zuziehen, daß alle Gebäudeder Stadt niedergerissenwerden, so daß kein Steinauf dem anderen bleibe."Über die Ausführung die-ses drakonischen Befehlsberichtete de Treffs ausHeidelberg: „Ich sah nichtvoraus, daß es sovielkostete, das Niederbrenneneiner bevölkerten Stadtvon ihr selbst ausführen zulassen." Alle Orte zwischenHeidelberg und Mann-heim haben die Franzosendamals mitleidlos der Erdegleich gemacht. Louvoisaber befahl weiter, allediejenigen töten zu lassen,welche dabei betroffen wür-den, irgend welche Nieder-lassung errichten zu wollen.General Chamlay nanntees eine in früheren Krie-gen unerhörte Zügellosig-keit der Bauern, wenn siesich, wie beiZweibrücken, zurWehre setzten; er berichtetenach Paris, Herr von Du-ras habe es übernommen,auch Speier, Wormsund Oppenheim in denZustand Mannheims, d. h.in den eines Feldes zuversetzen; er werde denBewohnern sechs Tageeinräumen, um ihre be-weglichen Sachen fortzu-bringen. Der französischeVerfasser des damals er-schienenen Buches „8on-xirs äs In Urnnss" schrieb:„Mitten im Frieden be-ginnt man den Krieg,man nimmt Philippsburg,man bemächtigt sich derStädte Heidelberg undMannheim, der ganzen
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Der Schützcnplatz von Straßburg un 17. Jahrhundert. Verkleinertes Faksimile der Radierung von Wenzel Hollar.