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Dreizehntes Capitel.
Parlament des Lord Protectors noch vier Monate undeinige Tage beisammen.
Durch die den Mitgliedern auferlegte Erklärung wardbewirkt, dass die Unversöhnlichen, die den Protector alseinen Usurpator durch das Parlament zu stürzen gedachten,sich entfernten; aber die Mehrheit der verbleibenden istdarum nicht klüger geworden. Sie vernachlässigte es, eineReihe von Reformen, die im Publikum begehrt wurdenund zu förmlichen Bills ausgearbeitet schon Vorgelegenhaben, auch nur in Angriff zu nehmen; sie beseitigte oderverschwieg alles, was ihr unbequem war, und sie unterliessnichts, was der Regierung Unbequemlichkeit veranlassenkonnte. Gleich am zweiten Tage nach Anhörung derCromwell’schen Straf- und Ermahnungsrede ward, allemAnschein nach im Einverständniss der Regierung, wenigstensauf Antrag des allen herrschenden Gewalten so ergebenenWhitelock, der Beschluss gefasst, dass die Verpflichtung,nichts an der bestehenden Regierungsform zu ändern, sichnur auf den ersten Artikel des Grundgesetzes beziehe,welcher der einzelnen Person des Protectors im Vereinmit dem Parlamente alle Macht im Staate übertrage. Dieübrigen Bestimmungen des Grundgesetzes in Discussionzu nehmen, sei erlaubt — eine Erlaubniss, die das Parla-ment sich selbst ertheilte und gegen die Cromwell offenbarnichts einzuwenden hatte. Allein es wurde von derselbenso reichlich, ja ausschliesslich Gebrauch gemacht, dass fürandere parlamentarische Arbeiten auch nicht ein Augen-blick Zeit blieb. Die Volksvertretung hielt sich für eineconstituirende und geberdete sich als solche: sie verstanddie Unterzeichnete Erklärung in dem Sinne, dass man denLord Protector zwar in seinem Amte belassen müsse, aberdie Rechte und Befugnisse dieses Amtes einschränkendürfe nach dem Belieben des Parlaments; sie that Schritteund decretirte Maßregeln, welche dem von Cromwell alsfundamental erklärten Grundsatz der Gewissensfreiheitstracks zuwiderliefen. Was alle Welt sah und mit Händen