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[1. Band.]
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„Ich stimme für den Tod und erneuere den Schwur, nie-mals unter einem neuen Tyrannen zu athmen,und in Zukunft nur deßhalb zu leben, um den,der dem Tyrannen, den ich verdamme, nachfolgenwollte, zu bekämpfen."

Duprat parodirt Cato: „Ich verdamme Ludwig, denVerräther, zum Tode. Ich sehe voraus, daß seine Hinrichtungdie Realifirung der verhäugnißvollen Anschläge der ehr-geizigen Berschwörer beschleunigen wird; alleinwenn die Catilinas den Sieg über die zahllosenVertheidiger der Rechte des Volkes davontragenkönnen, so werde ich Euch lehren, wie ein Fran-zose sterben muß, wenn dieFreiheit verloren ist."

Milhaud: „Ein Jeder, der nicht denkt, wieCato, ist nicht werth, ein Republikaner zu sein; ich stimmefür den Tod."

Barrdre: „Der Baum der Freiheit, sagt ein Rednerdes Alterthums, wächst, wenn er mit dem Blute derTyrannen gedüngt ist; ich stimme für den Tod."

Bazire: „Der verjagte Tarquinius erscheintbald nachher vor Rom: Coriolan, ein einfacherverbannter Senator, bringt die römische Repu-blik in Gefahr. Die Despoten verzeihen niemals ihremVaterlande; ich stimme für den Tod."

Blad: „Wenn Ihr das Haupt eines königlichen Ver-schwörers abschlagt, so müsset Ihr nach dem BeispieleRoms die Familie der Tarquinier verjagen; ichstimme für den Tod Capets und die Vertreibung seinerFamilie."

Porchel: „Wenn die verbannten Tarquiniernicht in das geknechtete Rom zurückkehren konnten,so geschah dies, weil sie nicht, wie Capet, zahlreiche Freundehatten; ich stimme für den Tod."

Brutus aber, der Schutzpatron der Versammlung, genießtdie beredte Ehre, den größten Theil der von den Königs-