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[1. Band.]
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^ Im Mittelpunkte des Conventes fährt ein Wagen in an-tiker Form, auf welchem sich eine aus Werkzeugen derI Handwerke und Künste nebst den Erzeugnissen des französischenBodens errichtete Trophäe erhebt. Man bemerkt daselbst einenvon einer Fruchtgarbe überragten Pflug, auf den Tritten denHammer, die Kelle, eine Druckerpresse und sämmtliche Attributeder nützlichen Künste. Eine kleine, aus einer Violine nnd einerFlöte gebildete Trophäe auf dem Vordersitze deutet an, daßauch die schönen Künste zur Wohlfahrt des Mensche» beitragen.Auf dem Gipfel des Wagens erhebt sich das Standbild derFreiheit, von einer Eiche, die an den glücklichen Natur-zustand erinnert, beschattet. Der mit rothem Tuche behängteWagen wirb von vier kräftigen, mit Blumen und Guirlanden' bedeckten Stieren mit vergoldeten Hörnern gezogen.

Alles an diesem Zuge erinnert an die antiken Feste,deren Erinnerung die Geschichte uns aufbewahrt, die unsereEinbildungskraft vielleicht noch verschönert, die wir aber nie-mals erreicht oder übertreffen zu sehen hoffen dür-fen. Damals jedoch bedauerte man, daß die Franzosen nochnicht mit dem neuen Costüm, das man für sie vor-bereitete, bekleidet waren. Der Anblick des Festes wäre, dadurch noch imposanter und wahrhaft in antikem Ge-schmacke gehalten gewesen.')

Nach dem Konvente kommt eine Gruppe von hundertTrommelschlägern, hierauf vierundzwanzig Sectionen in dersel-k den Ordnung wie die vorigen.

i In der Mitte fährt der Wagen der Blinden mit der

Inschrift: Die französische Republik ehrt das Un-glück. Während des Zuges spielen die Blinden ein von Bür-ger Deschamps verfaßtes und von Bürger Bruny in Musikgesetztes Loblied auf die Gottheit.

Vom Pont-Tournant um die Statue der Freiheit herumgeht der Zug über die Revolutionsbrücke, das Ufer der Seine,

1) Monit. ebendas.

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