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Viertes Kapitel.
Fest der Natur.
Liste der revolutionäre» Feste — Kalender der Nömer von derRevolution aufs Neue aufgelegt — Beschreibung des Festes derNatur — Vier Sationen - Opfer, der Göttin der Freiheit dar-gebracht — Hymnus auf die Lappländer.
Die Vernunft hatte ihre Altäre, das höchste Wesen wardecretirt, man besaß die Juno und die Jupiter des neuenOlymp. Allein dieser Anfang konnte nicht befriedigen. DieRevolution mußte, wie sie Alles zerstört hatte, auch Alles neuwieder herzustellen versuchen — sowobl in der religiösen wie inder socialen Ordnung der Dinge. Allein nach welchem Muster?Lesen wir die lange Liste der revolutionären Feste und die Artund Weise, wie sie gefeiert wurden, so sind wir zu fragen ver-sucht, ob denn dies Alles Original oder nur Copie gewesensei. Ein mehrstündiges Verweilen auf den öffentlichen Biblio-theken hat uns zur Genüge belehrt, daß die Revolutionäre reingar Nichts erfunden haben. Arme junge Leute I sie haben nurdie Erinnerungen ihrer Studienjahre gesammelt und den römi-schen Kalender copirt.
In allen „Antiqui tät ensch äßen" (Mesons 6'nntigui-tös) lesen wir, daß die Griechen und Römer die verschiedenenTheile der Natur, die Jahreszeiten, Lebensalter, Wissenschaften,Arbeiten, Gefühle, Tugenden, bcmerkenswerthe Thatsachen rc.unter den Schutz gewisser niederer Gottheiten (llii minuti),welche deren Personifikation waren und deren Cult sie durchsolenne Festlichkeiten begingen, gestellt hatten. Dahin gehörtenunter andern folgende Feste und Gottheiten:
Für die Natur im Allgemeinen, Ops oder Rhea, derenFest in den ersten Monaten des Jahres gefeiert wurde.