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Da haben wir noch weiter den modernen Rationalismus.Da der Mensch Alles in sich selbst findet, welches Bedürfnißder Gnade hat er da noch? Welches Bedürfniß nach Gott,der gesagt hat: 8ino ms iiiliil potestis kueors .... oZo er»meroes tun mnZns uimis? *

Der „Gottesdienst" nimmt unterdessen seinen weiterenFortgang und der Priester spricht: „Nunmehr wollen wir mitAndacht den philosophischen Canon lesen; vernehmet ihn, ge-liebte Brüder, mit Aufmerksamkeit und erwäget wohl alle seineWorte; es ist der Vater Marcus Tullius Cicero, der zu euchspricht in seinen akademischen Fragen, Buch l, KapitelVI und VII: „Die Natur besteht aus zwei Theilen, aus einemhervorbringenden und einem hervorgebrachten Theile. Derhervorbringende Theil bildet eine gewisse Kraft, welchedie unter sich vereinigten Theilchen zusammenhält; man nenntsie die Weltseele. Die Energie dieser Kraft heißt Vor-sehung oder Nothwendigkeit, weil sie die vom Fatumbewirkte Fortsetzung der ewigen Ordnung ist." ')

Der Priester:

„Besingen wir nunmehr das universelle Princip."

Das Rituale nennt den Hymnus des Pantheismus,gezogen aus Virgil's Georgica, Buch IV. Vers 220. Allesingen: Ilsss splbris psrtom llivinas mentis, etc. Mankann nicht umhin, die Geschicklichkeit zu bewundern, mit derdiese Sokratiker ihre Cvllegialstudien zu benützen verstanden

Dämonen nicht geschaffen, er schafft die Gewissensbisse. So heißtes in seinem gottlosen Hymnus auf das höchste Wesen, Lebrun istnur der Uebersetzer Cicero's.

1) lileoessitatem aypellant quia nibil altter posaU, atque ab er»oonatitutum 8it evenire, quasi fatalem st immobilem eontinuatio-nem oräinis sempiterni. I«l.

2) Für die verschiedenen Theile des Gottesdienstes hat das Rituale einegewisse Anzahl von Hymnen im Vorrathe und überläßt die Wahldem Priester; sie sind sämmtlich dem Hvraz entnommen.