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nothwendigen Lederzeug und Geschirr; man requirirt alle fürden Zug oder den Sattel geeigneten Luxuspserde; man requi-rirt im ganzen Umfange der Republik auf je sechs einen Maul-esel nebst Saumsattel, Wagen und Fuhrmann;') ferner requirirtman alle Taglöhner, Handlanger, Ackerbauern und Feldarbeiter,um die Ernten in den an Arbeitern Mangel leidenden Distric-ten einzubringen.
Man requirirt alle Gitterstäbe der Klöster, um darausPiken für den Gebrauch der Vaterlandsvertheidiger zu fer-tigen; mau requirirt die Statuen der Könige und ihr kostbaresMobiliar, um daraus Kanonen, bestimmt, die Tyrannen nieder-zuschmettern,^ zu gießen; man requirirt die Glocken der Kirchenfür denselben Gebrauch und um Scheidemünze aus ihnen zuschlagen; man requirirt die heiligen Gefäße der Stifte, derKathedralen, der bescheidensten Dorskirchen, sowie das Silber-geschirr und das Tischgeräthe der Privatleute, um Gold- undSilberstücke zu prägen. Todesstrafe trifft Jeden, der einenTeller, einen Löffel, einen Becher von dem einen oder demanderen dieser Metalle behält. Hatte nicht Lykurg das Gold undSilber aus seiner Republik verbannt? Am 8. Oktober 1794decretirt der Convent sogar, daß die Staatssiegel, der Scepterund die Krone zerschlagen und in die Münze gebracht werdensollen. 4)
Da die Requisitionen nicht ausreichen, so schlägt manGeld auf dem Revolutionsplatze. Die auf allen PunktenFrankreichs errichtete Guillotine schlägt jeden Tag einige hun-dert Köpfe ab; so viele Opfer, so viele Confiscationen vonPrivatvermögen. Am 31. Juli 1793 confiscirt die Revolutionalle Güter der Vendee in Masse; am 3. Januar 1794 decre-tirt sie die Confiscation aller an den geheimen und verborgenen
1) Ebendas. 8. April 1794.
2) Nun, da war es also der Mühe werth, eine Revolution herbeizufüh-ren, um Frankreich von den Frohnden zu befreien.
3) Ebendas. v. 4. Juni 1794. — 4) Monit. ebendas.
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