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Einfachheit geschmückten Bürgerinnen waren zwanzig PariserSchauspielerinnen; ihre Namen stehen im Moniteur. ')

„Die jüngste von diesen Bürgerinnen stellt ein ihre Opfer-gabe einschließendes Kästchen auf den Prästdententisch. Dieserwird augenblicklich in der That ein Altar des Vaterlan-des, wo Frauen den Abgott der Frauen, die Liebe zum Putze,opfern." 2)

Obgleich eine von einem würdigen Bischöfe geleitete Nach-ahmung des schönsten Alterthums, hatte diese rührende Scenedennoch nicht das von ihr erwartete Resultat. Wie das alteRom siebenhundert Jahre lang die antike Welt, ohne gesättigtzu werden, geplündert, geschunden, verschlungen hatte, ebensoorganisirt auch die Revolution, von dem Geschicke in die Bah-nen ihrer Mutter getrieben, die Beraubung in dem großartig-sten Maßstabe, der in der Geschichte bekannt ist, plündertFrankreich und die eroberten Länder, verschlingt ihre Reich-thümer und stirbt an Entkräftung. Von Lissabon bis Neapel,von Trier bis Brüssel, > Antwerpen und Amsterdam bringenihr Wagenzüge ohne Unterlaß die aus dem Verkaufe der Be-sitzungen der Kirche, der Plünderung und den erzwungenenKontributionen erzielten Reichthümer. An einem einzigen Tagesendet ihr Belgien neunundzwanzig mit Gold- und Sil-berstoffen beladene Wagen.

Sie nimmt alle Güter des Klerus, deren Ertrag zu jenerZeit hundertund fünfzig Millionen überschritt; sienimmt alle Güter des Adels, die denen des Klerus wenigstensgleichkamen. Sie nimmt alle Güter der Krone, die nicht min-der beträchtlich waren;*) sie nimmt alle Waldungen des Staates,

1) Bom 8. September 1789. — 2) Ebendas.

3) Monit. v. 12. Vend. 1794.

4) Am Mittwoch, den 3. März 1793, also kaum nach dem erst«» Be-stehen der Republik erstattet Chabvt seinen Bericht über den Effec-tivbestand der der Nation anheimgefallenen Güter; dieser belauftsich auf sechs Milliarden vierhundert und eilf Millionen. In dieser