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[1. Band.]
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Die Kinder, Musiker, Sänger, Tänzer und Dichter stehen stetsneben Viala, die Mütter, die Musikantinnen und die Tänzerin-nen neben Barra.

Inzwischen werden die Urnen auf den mitten auf demPlatze errichteten Altar gestellt. Um denselben führen die jun-gen Tänzerinnen Todtentänze, durch welche die tiefste Trauerausgedrückt wird, aus; sie legen Cypressenzweige auf die Urnen.Gleichzeitig bejammern die Musiker und die Tänzer die durchden Fanatismus angerichteten Verheerungen, die uns dieserjungen Republikaner beraubt haben.

Auf die Manifestationen des Schmerzes folgt ein aber-maliges Schweigen; der Präsident des Konventes tritt vor,umfaßt die Urnen und verkündet mit gen Himmel erhobenenAugen Angesichts des höchsten Wesens und des Volkes dieEhren der Unsterblichkeit für Barra und Agricola Viala. ImNamen des dankbaren Vaterlandes räumt er ihnen im Pan-theon, dessen Thüren sich in demselben Augenblicke öffnen, eineStelle ein.

Jetzt ändert sich mit einem Male Alles. Die Trauer ver-schwindet; an ihre Stelle tritt der öffentliche Frohsinn, unddas Volk bricht in den dreimaligen Ruf aus: Sie sind un-sterblich! ... Sie sind unsterblich!...Sie sind un-sterblich! ...

Die Musik schallt und die Spiele beginnen.

Die Tamboure erfüllen die Lüfte mit kriegerischen Wir-beln, die Tänzerinnen streuen freudigen Schrittes Blumen ausdie Urnen und schaffen die Cypressen bei Seite; die Tänzerverherrlichen durch ihre von der Musik begleiteten kriegerischenVorstellungen den Ruhm der beiden Helden, die Dichter tragenihnen zu Ehren Verse vor und die jungen Soldaten machenmilitärische Schwenkungen.

Der Präsident des Nationalconvents tritt mitten unterdas Volk; er hält eine Rede, nach welcher die Mütter dieUrne Barra's und die Kinder diejenige Viala's in das Pan-theon tragen.