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Souveräne derKönige. ... Brave Wähler, die Ihr fürdie Revolution thätig wäret, wie groß muß Eure Freude sein,wenn Ihr die Blicke auf dieses so glücklich veränderteumfassende Reich werfet!"

Sodann entwickelt der heilige Redner den Geist desheidnischen Naturalismus, der die Namen der neuen Gebiets-eintheilungen dictirt hat, wie er bald auch die Namen derTage und Monate dictiren wird, und fährt fort: „DieStröme und die Berge haben den verschiedenenDepartements ihre Namen gegeben; vergessenwir die alte Sprache der Orte des Despotismus.Die Geographie hat sich wie dieMoral verschönert.UeberallhörenwirdieNatursprechen. Welche Revo-lution! Wo sind die Fürsten? Wo sind die Päpste? Wo sinddie Höfe? Wo find die Despoten? Sie sind dahin. Franzosen,^ unsere Revolution ist das Werk Gottes. Laßt uns ihmDank sagen: Te Ooum Isuäsimm!" ')

' Am Meisten aber schmeichelt diesen Bewunderern der an-tiken Gesetzgeber der Gedanke, daß sie ihre Vorbilder erreicht,vielleicht sogar übertreffen haben. „Niemals," rufen sie aus,„niemals hätten die Republiken, die Staaten, die Reiche, nie-mals hätten Athen, Sparta, Rom, Karthago zusam-men genommen eine so treffliche Konstitution wie

die unselige schaffen können."?)

Demgemäß decretiren sie die Todesstrafe gegen Jeden,der überführt wird, daß er die Konstitution habe erschüttern- oder verändern wollen. Sie beschließen nach dem Vorbilde derRömer, daß die Konstitution im Schooße des gesetzgebendenKörpers auf Tafeln eingegraben werden solle; sie beschließen,

1) Rede auf die französische Revolution, gehalten in der Me-tropolitan- und Pfarrkirche Notre-Dame in Paris, vor den Wäh-lern von 1789 am 13. Juli 1791. Von dem Bürger CharlesHervier. 8°.

2) l.avieomloris, l>e8 äwit5 äu xoupie. S. 6.

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