nach der vollständigen Zerstörung der alten socialen Ordnung,begeistert aus: „Es gibt keine Privilegien, es gibt keine Pro-vinzen mehr; wie Minerva aus dem Gehirne Jupi-ter's, so find die Departements aus Eurem Geiste hervor-gegangen."
Diese von der Revolution metamorphofirte heidnische Sprachewird eine Sprache ohne Namen in der Geschichte und ist aufAllen Lippen zu finden. Fourcroy, der Präsident der Jako-biner, wird von Montaut der Trägheit und des Mangels anBürgerst»« beschuldigt. Fourcroy ergreift das Wort zu seinerVertheidigung und spricht: „Nach zwanzigjähriger Arbeit istes mir durch Ausübung der ärztlichen Praxis gelungen, denSansculotten, meinen Vater, und die Sansculot«tinnen, meine Schwestern, zu ernähren... Ich bintrotzdem immer auf meinem Posten gewesen. Man hat michnur dreimal im Lyceum der Künste gesehen, und auch da warich nur in der Absicht, es zu sansculotisiren, dorthingegangen."')
Fourcroy und seine Rede werden mit einstimmigem Bei-salle aufgenommen.
In derselben Sitzung tauschen zwei Koryphäen der da-maligen Zeit, Dubois-Cranc« und Montaut, Interpellationenund Antworten aus. Dubois gesteht, er habe zu Couthon,seinem Collegen in Lyon, gesagt, das revolutionäre Aufgebotbestehe, wie die anderen, aus drei Elementen, aus Aristo-kraten, aus Juden, Gaunern und aus Patrioten;er gebe für dasselbe keine sechs Pfennige.
Payan klagt Bacot auf der Tribüne an; dieser schreitihm zu: „Das lügst du," und Maral schwört auf ihr wieein Lastträger. Barrere, welcher die Vernichtung der Vendee,die gänzliche Vertilgung der Aristokraten, die Zerstörung derGräber der Könige, die er Scepterträger nennt, Blut undabermals Blut verlangt, ruft unter dem Beifallgeschrei der
1) Monit. v. 22. Frim. des Jahres II. 2) Ebendas.