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den Namen einer Haupttugend führen; die benachbarten Straßensollen mit den Namen der Tugenden, die in unmittelbarer Be-ziehung zu dieser Haupttugend stehen, bezeichnet werden.Wenn nicht Tugenden genug vorhanden sind, so bediene mansich der Namen mancher großen Männer, bringe sie aber jeden-falls in das Arrondissement ihrer Haupttugend.

„In Paris zum Beispiel sollen das Palais National derTempel des Nepublikanismus, der Platz vor Notre-Dame Platz der republikanischen Humanität, dieHalle Platz der republikanischen Genügsamkeit ge-nannt werden. Die an den ersten angrenzenden Straßen seiendie Straßen der Großmuth, des Mitgefühls (rus8äe la Oenerositö, äs In Lsnsibilits etc.) u. s. w.; die an denzweiten angrenzenden die Straßen der Mäßigkeit (llo InTempsrsnco) , der Nüchternheit (llk In Kobriets) u. s. w.Die Folge hiervon wird sein, daß das Volk jeden Augenblickden Namen einer Tugend im Munde und sehr bald dieMoral im Herzen hat."') (Beifall.)

Insbesondere hat es die Revolution darauf abgesehen,den Kindern klassische Namen beizulegen. Es gibt über diesenPunkt eine Schrift, welche getreuer als jede andere denGeist des Zeitalters kennzeichnet. Dieses einzige Buch in derWelt sind die Register der Gemeinde und des Civilstandesder Stadt Paris während der Jahre 1792, 93, 94 und 95.Da wir einer zuvorkommenden Gefälligkeit die Einsicht in die-selben verdanken, so wollen wir hier einige Blätter darausmittheilen.

Am 4. November 1792 hat Charles Billette, Abgeord-neter zum Nationalconvent, unter dem Beistande von Zeugendem Gemeinderathe einen Tags zuvor aus seiner, rechtmäßigenEhe mit der Bürgerin Valicourt geborenen Knaben angezeigt.Er nannte ihn Voltaire Billette. Der von Charles Billettegewählte Namenspatron hat gewissere und insbesondere für

1) Monit. ebendas.