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d'Herbois zu ihm: »Elender! du willst also die Todes-strafe beim Volke demoralisiren?« Und es wardBefehl ertheilt, das Blutgerüste abzubrechen."
Selbst der Tod entzog die Schlachtopfer dem Hasse Fou-quier's nicht. Beim Schlüsse der Sitzung, in welcher er dieGirondisten hatte zum Tode verurtheilen lassen, erfährt er,daß Valaze sich mit einem Federmesser getödtet habe. Er er-hebt sich und spricht: „In Folge des mir soeben von einemGendarmerieofficier berichteten Vorfalles, daß Einer der Ver-urtheilten sich selbst das Leben genommen habe, verlange ich:
1. daß zwei Huisfiers sich nach seinem Namen erkundigen;
2. in dem Falle, daß der Verurtheilte durch die Entleibungsich der Vollstreckung des Urtheils entzogen habe, soll seineLeiche auf einen Karren geladen und auf der Gerichtsstätteöffentlich ausgestellt werden." ?) Und also geschah es.
Zum Ueberflusse dies verruchte Tribunal oder besserdiese Versammlung von patcntirten Würgern zu kennzeichnen,genügt es, einige Gründe des Urtheils zu lesen, das, nachdem Worte Froron's, diese Ungeheuer in die Hölleschickt, um dort ihre» Blutrausch auszuschlafen:
„In Anbetracht, daß sie unter der Maske eines Urtheils einezahllose Menge jedes Alters und Geschlechtes hinwürgten;
„Weil sie zu diesem Zwecke Verschwörungsprojecte inden verschiedenen Gefängnissen von Paris erdichteten;
„Weil sie in diesen verschiedenen Gefängnissen Proscrip-tionslisten aufstellten oder aufstellen ließen;
„Weil sie in einem und demselben Anklageact mehrerePersonen jedes Alters, jedes Geschlechtes, aus jedem Lande,die sich einander gänzlich unbekannt waren, zusammenwarfen,einen Urtheilsspruch über sie fällten, sie zum Verhöre und zumTode führten;
„Weil sie die Hinrichtung von Frauen, die in gesegneten
1) Malerische Geschichte des Konvents, B. tV. S. 45.2> Monit. v. 27. Oktober 1793.