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Sansculotten bietet dem Publicum die Liebes-guillotine.
Schließen wir diese traurigen, aber sehr beredten Detailsmit einigen Worten über den Ursprung dieses so berühmtgewordenen Mordiustrumentes.
1. Die Guillotine war schon bei den Spartanern undAtheniensern im Gebrauch. Ein alter Schriftsteller, AchillesBocchi, gab zu Bologna im Jahre 1555 ein Werk unter demTitel heraus: Lz'mdolieae guaestioiles äs universo Zairers,und das achtzehnte dieser Symbole stellt einen Spartaner vor,der durch die Guillotine hingerichtet werden soll. Zwei deut-sche Kupferstiche aus derselbe» Zeit (1550 und 1553), der Einevon Georg Pentz, der Andere von H. Aldegrever, geben eineAbbildung desselben Mordinstrumentes. Der zweite deutetdurch das Wort Manlius die Hinrichtung des Sohnes jenesunerbittlichen Römers an, welcher der militärischen DisciplinAchtung verschaffen will. Bon dem Worte Manlius scheintder Ausdruck msimsiL, mit welchem der Italiener im sech-zehnten Jahrhundert die Guillotine bezeichnet, abgeleitet zusein. Der englische Schriftsteller Randleholme sagt in seinerAkademie der Wappenschilder ausdrücklich, „daß dieRömer die Verbrecher auf einem zwischen zwei Balken, in derenunteren Theil ein in Falzen den Längseiten entlang laufendesBeil fiel, stehenden Blocke enthaupteten." ')
2. Das ganze Mittelalter hindurch und bis zur Renaissancefindet man nicht die Spur von einer Guillotine. Diese Hin-richtungsart, bei welcher der Mensch auf ein Brett geschnalltund wie ein Thier umgebracht wird, erschien ohne Zweifel zumateriell und in zu geringer Beziehung stehend mit derSühnungsidee, welche das Christenthum mit dem Tode desSchuldigen verbindet.
genug waren, um zu jeder Stunde den Abdruck derselbe» auf demPetschaft mit Wohlgefallen betrachten zu können."
1) Rapport des Courtois über die Papiere N ob espierre's.