Band 
[2. Band.]
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Nicht huld'gen dir der Sklave, der Tyrann,

Die Tugend ist Lein Cult, die Gleichheit dein Gesetz;Der Freie, Gute, er dein Werk, dein BildAllein nur ist unsterblich.

Als des letzten Capet Geschlecht, von uns erdrückt,Von einem sündbefleckten Throne siel,

Hat unsichtbar dein Arm geleitet unsern Muth,

Sind deine Blitze vor uns hergegangen.

Die Sterblichen zu rächen ist, Frankreich, dein Beruf.Sei immer nur verbündet mit des Volkes Macht!Unsterblich, angebetet, erdrück' die RepublikDie Throne, die aus Erz gebildet sind.

Von Klüften, Feuerbergen lang umgeben,

Soll jetzt der Herkules des gall'schen LandesAuf der Tyrannen und Verbrechen TrümmernDie Früchte seines Sieges auch genießen.

Die Greise und Jünglinge.

Mächtiger, der du ein muth'ges VolkUnd seine Wälle zu beschützen pflegst,

Mit eil'gem Fittig hat der SiegAllüberall begleitet uns're Fahnen.

Die Alpen und die Pyrenäen sahen

Den Stolz der Kön'ge in den Staub versinken.

Im Norden waren unsere GefildeDie Leichenfeider ihrer Streiterhorden.

Bevor wir unser Siegerschwert ablegen,

Noch schwören wir, wir wollen

Die Tyrannei nnd das Verbrechen allüberall vernichten.

Die Hausmütter und Jungfrauen.

Höre die Mädchen und Mütter,

Schöpfer der Fruchtbarkeit,

Unsere Gatten, Kinder und BrüderStreiten für die Freiheit!

Wenn eine verbrecherische HandIhre schönen Tage sollte enden,

So werden ihre Söhne auf den GräbernDie Asche ihrer Väter schleunigst rächen.