unseren Sitten, unseren Gesetzen, unseren Gemüthern und un-seren Gewohnheiten bewirkt hat, zu verdanken.
„Auf seine Stimme ist der Mensch von der Wiege biszum Grabe frei geworden. Bürger, der Held so vieler Tugen-den sollte der Märtyrer derselben werden.... Sein Lebenwird einen wichtigen Abschnitt in den Jahrbüchern der Tugendbilden; dieser Tag, diese Ehren, diese Apotheose, Allesdeutet an, daß der Nationalconvent zugleich die Schuld derFranzosen und die Dankbarkeit der Menschheit an den Phi-losophen der Natur entrichten will." ')
Nach dieser Lobrede nähert sich Cambaceres in großemCostüm dem Sarkophage und wirft im Namen von ganzFrankreich Blumen auf das Grab dieses berühmten Mannes.
Die Feierlichkeit schließt mit der von Gossec in Musikgesetzten Hymne Chenier's, dessen erste Strophe von denGreisen und Familienmüttern, die zweite von den Abgeord-neten des Konvents, die dritte von den Knaben und Mädchen,die vierte von den Bewohnern Genf's und die fünfte von denjungen Männern gesungen wurden; der Chor wird von demVolke und Allen, die zugegen sind, wiederholt:
Die Greise und die Familienmütter.
Der du Emil's und Sophias edle ZügeSo herrlich uns geschildert hast,
Und wo man sie verkennet, die Natur,
In ihre Rechte wieder hast erhoben;
Erleuchte unsere Sohne, unsre Töchter,
Gewöhne früh zur Tugend ihre Herzen,
1) Montteur vom 24. Vend. des Jahres III.
2) Die Greise und die Fainilienmütter.
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