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[2. Band.]
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Um diese Ursache zur Verwirrung hinwegzuräumen, ver-weist er auf den Cäsarismus und eine von dem Fürsten abhängigeStaatsrclizion: Alles Dinge, welche dem völligen Umstürzeder christlichen socialen Ordnung gleichkommen und welche diekatholische Kirche niemals zugeben kann. Um mit diesem Ge-danken dem Ehrgeize der Könige zu schmeicheln, enthüllt Hobbesvor den Auge» derselben das Gemälde der eingebildeten Uebel-thaten, welche der heilige Stuhl auf der Erde verübt habensoll. Diese Diatribe war in so heftigem Tone gehalten, daßsich der Autor in Paris nicht mehr für sicher hielt, es mittenim Winter verließ und sich nach seinem Vaterlande einschiffte,im Jahre 1651. 9

Während seines Aufenthaltes in Frankreich hatte Hobbesauch das Buch geschrieben, das seinen Ruf begründete. Wirmeinen seine Abhandlung über den Bürger, Ile eivs,mit welchem wir den Leser noch bekannt machen müssen. Indiesem socialphilosophischen Buch bringt Hobbes mit einerGrausamkeit der Sprache, welche Macchiavel's würdig wäre,die Principien und Konsequenzen des alten Cäsarismus wie-der vor.

Wie alle Juristen der Renaissance nimmt er den Natur-zustand zum Ausgangspunkte. Nach Hobbes sind die Menschenvon Natur schlecht: hieraus resultirt, daß der Naturzustandder Krieg Aller gegen Alle war. Daß die Menschen vonNatur aus böse sind, behauptet Hobbes nicht nach der Offen-

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1) . . . l^uarc kari8iis 8e minu8 iutuni fuäioan8, meäio bieilN8tsmpors a»cuAien8 in patriain 8e eantulit. — lä. S. 62.