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besonders aufgestellt: die medicinisch-chirurgische von 8—gooo Bän-den und die juristische Bibliothek von 2—3000 Bänden.
Das litterarische) Museum auf dem Rüden, ein Verein ge-bildeter Personen aller Stände, mit einer umfassenden Lcseanstalt;eines der schönsten Privatinstitute, das nicht nur mit allen ähn-lichen in der Schweiz , sondern auch mit denen des Auslandeseine rühmliche Bergleichung aushallt. Es wurde im Jahre 1834gestiftet, und zählte im Januar 183.3 bereits 421 Mitglieder. DieAufnahme ist frei und geschieht durch einfache Anmeldung beimPräsidenten, gegen ein Einstandsgeld von 4 Ar. und einen Jahres-beitrag von 16 Fr. — Gegenwärtig sind aufgelegt: An politi-schen Journalen und Jntelligenzblättern: 41 Schweizer-blätter (darunter 34 in Deutscher , 5 in Französischer , 1 in Ita lienischer , 1 in Romanischer Sprache), 12 Deutsche, 8 Pariser(worunter 1 in Englischer Sprache) und 2 Englische Zeitungen;an liter arischen Zeitschriften: 26 kritische (darunter 10 inDeutscher , 6 in Französischer , 2 in Italienischer und 8 in Eng-lischer Sprache), 14 theologische, 19 juristische, 28 medicinische,14 naturwissenschaftliche, 9 für Mathematik, Militärwesen undBaukunst, 8 für Philologie, Altertumswissenschaft und Pädagogik,10 für Geschichte und Geographie, 19 für politische Oekonomie,Handel und Gewerbe, 30 schönwissenschastliche und vermischte (dar-unter 15 in Deutscher , 11 in Französischer und 4 in ItalienischerSprache). Außerdem besitzt die Gesellschaft eine schöne Anzahl vonWandkarten und eine beträchtliche Sammlung von Wörterbüchern,die ZU augenblicklichem Gebrauche bereit stehen, so wie eine bereitsüber 1000 Bände starke Bibliothek, welche die interessantesten Pro-ductionen der neuesten Tages-Literatur enthalten. — Von Zeit zuZeit öffnet sie ihr Locale auch zu Ausstellungen schöner Kunstwerke,wodurch vorzüglich die Zürcherischcn Künstler: Zelter, Corrodi,Suter, Hil; u. A. das Publicum zu Dank verpflichtet haben. —Zur Bcauemlichkeit der Mitglieder ist im Locale des Museum auchein Convcrsationszimmer und eine wohlbcstellte Kaffeewirthschasteingerichtet. — Präsident der Museumsgeseltschaft: Hr. Pestalozzi-Hirzel, Director. Bibliothekar: Hr. Jak. Hörner.
Die antiquarische Gesellschaft (für vaterländische Alter-thümer) seit 1833 zusammengetreten bei Anlaß der, im Durg-hölzli entdeckten, Celtischen Gräber. Sie hat bereits eine sehr, interessante Sammlung Lettischer und Römischer Alterthümer zu-