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Wyß und Comp. in der Neumühle, erbaut, die es nunmehr auchganz übernommen haben. Die Maschine von 40 Pferdckräften istaus der Fabrik von Fairbairn in Manchester. 2n den nächsten Tagenwird die Actien-Gesellschaft für Erbauung eines zweiten Dampf-schiffs auf dem Zürichsee „der Republikaner" zusammentreten.
An den Curs des Churer Eilwagens schließt sich auch dasneuerbaute eiserne Dampfschiff „Linth-Esther" anf dem Wallensce.
Noch möchte es wohl hier der Ort sein, der proiectirten Zürich -Baseler Eisenbahn zu erwähnen, für welche unter'm 17. 2an. 1838eine Actien-Gesellschaft mit einem Capital von circa 15, MillionenFranz. Frkn. in Zürich zusammengetreten ist. Die Anzahl derdefinitiven Actien-Unterzeichnungen betrug 13,248, die Actie zu500 Franz. Frkn. Die Redaction auf den Maßstab von n?/, - ,o,nachdem alle Unterzeichnungen bis auf 5 Actien unreducirt aus-geschieden waren, gab eine Totalsummc von 29,458 Actien; dieerste Einzahlung lvom 7.-17. März 1838) ä 1 «/, betrug 147,885 Fr.Am 19. Februar 1838 wurde in der General-Versammlung eineDirection von 5 Mitgliedern und ein Ausschuß von 2t Mitgliederngewählt. Präsident: Hr. Alt-Bürgermeister v. Muralt. — Demursprünglichen, von den Ingenieuren Negrclli und Eschmann ent-worfenen Projecte zufolge, sollte die Bahn vom Zürichsee , nahebeim Einkauf des Schanzengrabens bei Zürich , beginnen, oberhalbder Sihlbrücke die Sihl überschreiten, bei Baden, unterhalb desBaldingcr'schen Gutes, mittelst einer 180' langen und circa 80'hohen Brücke über die Limmat gegen Unter-Nnfibaumen setzen,nahe an der Vereinigung des Rheins mit der Aare diesen letztenStrom passiren, und nunmehr dem rechten Ufer des Rheins ent-lang nach Bafel fortsetzen. Die schwierigsten und nur mit großenKosten zu überwindenden Stellen sind bei Baden, Coblcnz undzwischen Schwattcrloch und Eggen. Die ganze Länge soll beiläufig20 Schweizerstundcn zu 16,000' betragen, und ein Gefalle von420', d. h. etwas mehr als 1 por Killa, erhalten, und mittelstDampfkraft in weniger als 3 Stunden zurückgelegt werden können.Die Ueberschlags-Rechnung fordert für die erste Anlage circa3,800,000 Franz. Frkn.; spätere Berechnungen verlangen indessenschon IB/2 Mill. Franz. Frkn. für eine einfache und 17/2 Mill.für eine doppelte Bahn. 2n diesen Tagen spricht man davon, dieBahn von Zürich nach Baden nunmehr wirklich auszuführen,welche einen Aufwand von 2>/z Mill. Fr. erfordern soll. Die