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mann). — Den Rückweg kann man entweder auf der grossen Strasseüber Dietikon und Altstatten antreten, wozu sich fast stündlich Fuhr-werke (Retouren, Zournalieren, Postgelegenheit) darbieten, oderauf dem, für Fuhrwerke beschwerlichern, aber für Fußgänger weitanmuthigern Wege über Wettingcn, Würenlos, Weiningen undHöngg , oder durch's Wehnthal, über die Lagern nach Regens berg und Zürich .
Anleitung zu einigen genußreichen Cxcurßonen, dieeinen, höchstens zwei bis drei Tage erfordern.
Einheimischen oder Fremden, welche ihren Aufenthalt fürlängere Zeit in Zürich aufgeschlagen haben, und die, in einzelnenExcursionen von höchstens zwei Tagereisen, den Canton Zürich und die angränzendcn Orte kennen zu lernen wünschen, rathenwir folgende Routen an:
Zu Wagen.
1) Kilchberq, Thalweil, Horgen , Wädenfchweil, Richterschweil;von da im Schiff nach der Insel Aufenau und Rapperschweil,oder zu Wagen nach Psäfsikon, Hürden, über die RapperschweilerBrücke nach Rapperschweil, Stafa , Männedorf , Meilen, Herrli-berg, Erlenbach, Küsnach, Zollikon , Zürich . Mit frischen Pferdenist diese Route in einem Tage zurückzulegen, jedoch, wegen derVersäumnisse bei den vielen schönen Standpunkten, besser auf11 / 2—2 Tage zu vertheilen. Beide Ufer des Sees können auchfast täglich zwei Mal im Postwagen bereist werden, von Zürich aus, Morgens 8 Uhr und Abends 4 Uhr. Als vorzügliches Nacht-quartier eignet sich Rapperschweil oder Richterschweil.
2) Wollishofen , Adlifchweil, Aldis (Excursion zu Fuss zumSignal auf dem Schnabel), Hausen, Cappel, von da nach Baar und Zug (im Canton Zug ) und über Chain nach Knonau, oderdirecte von Cappel nach Knonau, Mettmenstetten, Affholtcrn,Bonstetten , Albisrieden , Zürich . Auch diese Route ist in EinemTage zurückzulegen, und kann ebenfalls (grossentheils) im Post-wagen gemacht werden. Wer aber die Aussicht auf dem Schnabelmit Müsse genießen und sich hie und da (z. B. in Hausen, Cappel,Zug, Chain rc.) aufhalten will, wird wohlthun, zwei Tage daraufzu verwenden und Zug zum Nachtquartier zu wählen. Anmuthiger