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2) Reise auf den Rigi (hin und zurück 2 bis 3 Tage).Man fahrt des Morgens um 3 Uhr mit dem Dampfschiff bisHorgcn, von hier zu Wagen bis Arth , von da entweder zu Pferdeoder zu Fuß auf den Rigi , wo man Abends gegen 4 Uhr anlangenkann. Man übernachtet auf dem Kulm oder im Staffelwirths-haus , und tritt am folgenden Morgen den Rückweg über Waggisund Lucern, oder über Goldau , Seewen, Schwyz , Schindellegi,Richtenfchweil nach Zürich an, wohin man an demselben Tagezurückgelangen kann. Fußreisende können von Goldau über denSchutt nach Steinen und Schwyz ( 21 / 2—3 St.) und über denHacken nach Einsicdeln (4 St.), daselbst übernachten, am folgen-den Tage über den Etzel nach Rapperschweil, und von da mit demDampfschiff nach Zürich zurückkehren; oder von Einsicdeln überSchindellegi , Hütten, Bocken, Nidelbad u. s. f.
3) Reise nach Zug, Schwyz und Glarus (3 Tage).Man fahrt mit dem Postwagen nach Seewen, oder Schwyz , oderBrunnen (wo man zwischen 5 und 6 Uhr anlangt); an, folgendenMorgen in der Frühe, zu Fuß oder zu Pferde, durch das Muotta-tbal und über den Pragel, in's Klönthal und nach Glarus ; amdritten Tage mit dem Postwagen nach Zürich zurück.
4) Reise in's Stachelberger Bad, und über Altorf zurück (3 Tage). Wahrend der Badezeit wird von dem Ober-Postamt in Zürich die Einrichtung getroffen, daß man mit demGlarner Postwagen in einem Tage nach dem Stachelberger Badegelangen kann; am folgenden Morgen zu Fuß über den Klausen und durch's Schachenthal nach Altorf und Flüclcn, und über denSee nach Brunnen, an, dritten Tage mit dem Postwagen nachZürich zurück.
5) Reise nach Chur oder Pfa'ffers und zurück (2Tage).Der Churer Eilwagcn geht um 7 Uhr Morgens von Zürich abund trifft in Wesen das Dampfschiff ^Linth-Esther", welches diePostreisenden ungesäumt nach Wallenstadt bringt, wo der Post-wagen nach Chur sogleich nach der Ankunft des Dampfboots wie-der abgeht. Man kann gegen b Uhr Abends in Pfaffers , undgegen <8 Uhr in Chur anlangen. Rückreise in umgekehrter Ordnung.
l>) Reise nach St. Gallen oder Heinrichsbad (2 Tagehin und zurück), und durch das Toggenburg (2Tage).Während des Sommers ist die Einrichtung getroffen, daß manmit Postgelegenheit in einem Tage von Zürich nach dem Heinrichs-